Die neue Open Access-Zeitschrift „Cultural Analytics“ ist vor kurzem mit einigen hochkarätigen Beiträgen gestartet. Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist die Analyse großer Datensammlungen:

  • The Life Cycles of Genres, Ted Underwood
  • The Science of Culture? Social Computing, Digital Humanities and Cultural Analytics, Lev Manovich
  • Fiction and History: Polarity and Stylistic Gradience in Late Imperial Chinese Literature, Paul Vierthaler
  • Measured Applause: Toward a Cultural Analysis of Audio Collections, Tanya Clement and Stephen McLaughlin

Alle Beiträge sind online verfügnar unter: http://culturalanalytics.org/

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6939

Der Rat für Informationsinfrastrukturen spricht sich in seinem gerade veröffentlichten Positionspapier „Leistung aus Viefalt“ für ein nationales Forschungsdatenmanagement aus und und empfiehlt die digitale Kompetenz junger Forscher zu stärken.

Das Papier hat der RfII an Bund und Länder übergeben, dazu hat das BMBF hat eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben: https://www.bmbf.de/de/empfehlungen-zum-management-von-forschungsdaten-3036.html

Die Empfehlungen können auf der Homepage des RfII heruntergeladen werden.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6933

Symposium Vom Bild.jpg
Vom Bild | Zum Wort | Zum Ton

 

Wir laden herzlich ein zum Symposium der Stipendiatinnen der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Programm „Museumskuratoren für Fotografie“

am Samstag, 2. Juli 2016, 10 – 18 Uhr

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, Hermann-Glöckner-Raum

 

Über Fotografien zu denken, zu schreiben, mit ihnen zu arbeiten, stellt, nicht nur aus kuratorischer Sicht, eine Herausforderung dar. Zum einen fordert die heutige Allgegenwart (digitaler) Fotografie eine ganz neue Aufmerksamkeit, möchte man das einzelne Foto tatsächlich sehen, lesen und dechiffrieren. Zum anderen geht damit die Dringlichkeit einher, eine Sprache zu finden, die eben diesen Anforderungen gerecht wird, ohne dabei zu vergessen, dass Bilder und Worte letztlich Antagonisten sind, deren Aufeinandertreffen im Idealfall eine neue Ästhetik und eine neue Form der Bildkritik provozieren kann.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2016/06/27/vom-bild-zum-wort-zum-ton/

Der Ausdruck „Permalink“ klingt zunächst nach einem der vielen neuen Schlagworte, die die digitale Revolution in inflationärer Fülle mit sich bringt (e.g. „Mashup“, „Disruption“, „Podcast“, „Web 2.0“, „Linkbait“, „Webcast“ etc. etc.), und die man getrost ignorieren kann, weil sie oft schon wieder in der Versenkung verschwunden sind, bevor man ihre genaue Bedeutung verstanden hat. Und ebenso wie bei anderen Schlagwörtern herrscht über die Bedeutung des Begriffes „Permalink“ eine gewisse Unklarheit.

Aber anderseits verbirgt sich hinter dem Ausdruck „Permalink“ ein gerade für die Wissenschaft sehr wichtiges Konzept: Ein Permalink ist eine dauerhafte Netzadresse für eine digitale Publikation. Die Dauerhaftigkeit der Netzadresse ermöglicht die Zitierbarkeit der Publikation.

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Quelle: http://dhmuc.hypotheses.org/1179

[Ein Beitrag in der Reihe der Open Peer Review-Publikation „Wikipedia in der Praxis“ – Nr. 7]

Die Geschichte der Enzyklopädie weiterschreiben. Eine Unterrichtseinheit mit Kommentarfunktion

von Philippe Weber

1. Was ist eine Enzyklopädie?

Eine Enzyklopädie ist eine wunderbare Sache. Sie zerlegt die Welt des Wissens in einzelne Wörter, in Lemmata. Die Zerlegung des Wissens in die arbiträre Ordnung des Alphabets, wie sie sich mit Diderots und d’Alemberts „Encyclopédie“ durchsetzte, war quasi ein didaktischer Akt: Sie machte die komplexe Welt des Wissens mit den Einstiegsportalen der Lemmata für jeden Lesekundigen zugänglich. Eine Enzyklopädie, so Diderot beim Lemma „Encyclopédie“, sammle die Kenntnisse der Welt und stelle sie mit einem „système génerale“ den Zeitgenossen und den Nachkommen zur Verfügung.

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Quelle: http://dwgd.hypotheses.org/526

In den nächsten Tagen gibt es gleich zwei Ö1-Sendungen zu medienhistorischen Themen, mit ein paar Wortbeiträgen von mir, zum einen nämlich gleich heute Matrix (26.6.2016, 22:30-23:00) zum Thema Zeitreise Überwachung und dann am Mittwoch ein Salzburger Nachtstudio (29.6.2016, 21:00-22:00) über Trommeln, Rohrpost, Gaunerzinken. Die Kommunikation im vordigitalen Zeitalter.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022577014/

Da ich mich in meiner Dissertation mit dem vermeintlich globalen Phänomen Chick lit beschäftige, spielt der „Weltliteratur“-Begriff eine nicht ganz unwichtige Rolle. Google wirft mir hauptsächlich Ergebnisse wie Die wichtigsten 100 Bücher der Weltliteratur, Bibliothek der 100 Bücher, Weltliteratur: Was muss ich gelesen haben?, Klassiker der Weltliteratur oder Große Romane der Weltliteratur aus. Zeitgenössische Unterhaltungsliteratur von/über/für Frauen findet sich darin nicht wieder. Dagegen wirkt der Wikipedia-Eintrag geradezu differenziert. Immerhin wird darin auf die zwei grundsätzlichen Bedeutungsnuancen des Terminus eingegangen: die qualitative Definition, bei der Weltliteratur als „Kanon“ der Literatur betrachtet wird und die quantitative Definition, die Weltliteratur als Menge aller oder zumindest jener Texte, die eine übernationale/-regionale Verbreitung erlangt haben, versteht. Auch wenn in der Komparatistik letztere Definiton als die zeitgemäßere gilt (und dies nicht erst seit gestern), scheint sich im buchhändlerischen und journalistischen Gebrauch, wie die Google-Suche gezeigt hat, erstere Definition zu halten: Weltliteratur wird nach wie vor als Label für sogenannte „Klassiker“ verwendet. Dabei waren die Ambitionen bereits früh andere…

Die Epoche der Weltliteratur

„Weltliteratur“ stellt eine Art Gründungsmythos der Komparatistik dar, der weit hinter deren Institutionalisierung als Disziplin zurückreicht. Die Entstehung des Diskurses kann im frühen 19.

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Quelle: http://chicklit.hypotheses.org/222