Dank der Beilage des heutigen ND (Paywall) weiss ich nun, dass bei Assoziation A seit kurzem der Nachfolgeroman des famosen Q auf Deutsch verfügbar ist:

Wu Ming: Altai. Berlin/Hamburg: Assoziation A, 2016. (Verlags-Info)

Ankündigung:

Venedig 1569. Eine gewaltige Detonation erschüttert die Nacht, der Himmel lastet rot auf der Lagune. Das Arsenal, die Werft der Serenissima, steht in Flammen, die Jagd auf die Schuldigen wird eröffnet. Manuel Cardoso, ein konvertierter Jude, wird zu Unrecht verdächtigt und dient als Sündenbock. Durch Flucht kann er sich dem Zugriff entziehen und gelangt über Ragusa und Thessaloniki nach Istanbul.

Hier, im Zentrum des Osmanischen Reiches, lernt er Joseph Nasi kennen, Spross einer sephardischen Bankiersfamilie und herausragende Persönlichkeit der Renaissance. Nasis Familie wurde aus Spanien und Portugal vertrieben, ließ sich in Antwerpen und später Venedig nieder, ohne den Nachstellungen der Inquisition entgehen zu können. Vor dem Hintergrund einer kollektiven Verfolgung organisierte sie ein gigantisches Fluchthilfenetzwerk, um die verfolgten Juden in Sicherheit zu bringen.

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022585039/

via Paul Vierkant, Helmholtz Open Science Koordinationsbüro (ORCID iD: http://orcid.org/0000-0003-4448-3844)

Das Projekt “Open Researcher and Contributor ID” (ORCID DE) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Technische Informationsbibliothek (TIB) unterzeichnen Memorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland.

Die eindeutige Zuordnung von Autorinnen und Autoren zu den von ihnen geschaffenen Werken zählt zu den großen Herausforderungen des Publikationsmanagements in der Wissenschaft. Das DFG-Projekt ORCID DE nimmt sich dieser Herausforderung an und hat die deutschlandweite Förderung der Open Researcher and Contributor ID (ORCID), einer eindeutigen Kennung für Forscherinnen und Forscher, an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zum Ziel.

Das jetzt von den Partnerorganisationen des von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt ORCID DE (Deutsche Nationalbibliothek, Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, Universitätsbibliothek Bielefeld) sowie von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover unterzeichnete „Memorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland“ stellt einen weitreichenden Schritt auf dem Weg zur Förderung von ORCID an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen in Deutschland dar.

Die TIB in Hannover wird die administrative Führung des ORCID Deutschland Konsortiums übernehmen und dabei die ORCID-Mitgliedschaft für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland administrieren.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7133

https://sprachatlas.bayerische-landesbibliothek-online.de/ Die diesem Projekt zugrundeliegenden Karten stammen aus dem ‘Kleinen Bayerischen Sprachatlas’. Er ist 2006 im dtv-Verlag München erschienen und bietet mit mehr als 120 Karten und dazugehörigen Kommentaren einen wissenschaftlich fundierten und dennoch auch für den Laien verständlichen Überblick über die Vielfalt der Dialekte Bayerns. […] Basis für diese Atlanten sind jeweils einwöchige Aufnahmefahrten […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/08/6757/

via Tara Andrews, Prof. für Digital Humanities, Universität Wien.

 

The newly established programme in Digital Humanities at the University of Vienna is seeking a programmer! Your colleagues will include a professor of medieval history with a past in software engineering, postdocs with assorted skills in Java, XML, and web programming, and Ph.D. students finding out what neat things they can do with technology in the field of history.

You should have prior experience in web application development on both the front and the backend, ideally using at least one of the common Perl or Python web frameworks. You should also be comfortable working in a Linux server environment, managing system and software package dependencies and debugging problems around software upgrades.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7123

MWW

Für das Projekt Aufbau eines verlässlichen Speichers sucht das Deutsche Literaturarchiv Marbach zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

WISSENSCHAFTLICHE/N MITARBEITER/IN DIGITAL HUMANITIES

Die Vollzeit-Stelle wird nach E 13 TV-L vergütet und ist zunächst bis zum 31. August 2018 befristet. Die Bewerbungsfrist endet am 4. September 2016.

Das Projekt Aufbau eines verlässlichen Speichers ist Teil des übergreifenden Projekts Digitale Forschungsinfrastruktur, das im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) realisiert wird.

Weitere Informationen zu Aufgaben, Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der Website des Forschungsverbunds MWW unter „Stellenausschreibungen“.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7110

29004764332_dffb643444_zWorkshop: Wissenschaftliches Bloggen
Dienstag, 20.9.2016, 14h30-18h00

Veranstalter: Deutsches Historisches Institut Paris (DHIP) und Max Weber Stiftung

Leitung: Mareike König, Paris, Charlotte Jahnz, Bad Godesberg

Ort: Computerraum, Philturm

Max. 20 Plätze, Anmeldung notwendig

Wissenschaftliche Blogs haben ein hohes Potential für die schnelle Verbreitung und Diskussion aktueller Forschungsinhalte. Als öffentlich geführte wissenschaftliche Notizbücher eignen sich Blogs zur selbstkritischen Reflexion und zur Dokumentation des eigenen Forschungsprozesses sowie zum Austausch mit der Fachcommunity.

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Quelle: http://bloghaus.hypotheses.org/1712

Nachdem die Doku vereinzelt schon in Kinos präsentiert wurde - auch in Wien -, ist nun endlich das Fernsehen dran: Montag, 29.8.2016 zeigt 3-Sat spätabends (22:25) die Dokumentation Aus dem Abseits über den Sozialpsychologen Peter Brückner, der während des 2. Weltkriegs übrigens auch mal in Wien stationiert war.

Kurzbeschreibung:

In den 1970er Jahren wird Peter Brückner zu einer Symbolfigur der Neuen Linken und bekommt als erster deutscher Hochschullehrer Berufsverbot. Sein Sohn Simon erzählt dessen Lebensgeschichte. Das dokumentarische Porträt stellt die Familiengeschichte Brückners, die von den 1930er Jahren bis in den Deutschen Herbst führt, in den Kontext der Zeitgeschichte und der politischen Prozesse, in die er sich eingemischt hat, geprägt von Erfahrungen im Dritten Reich.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022584558/

Wie sich die Situation im Reich zu Beginn des Dreißigjährigen Kriegs darstellte, ist jetzt auch anhand der Berichte nachzuvollziehen, die der Kölner Nuntius verfaßte. Die vorliegende Edition der Nuntiaturberichte, die bereits 2015 erschienen ist, umfaßt die Jahre 1617 bis 1621 und damit die Schlußphase der Mission des Nuntius Antonio Albergati. Dieser war, als er 1610 seinen Posten antrat, mitten in die große Krise hineingeraten, die sich am Niederrhein um das Jülich-Klevische Erbe entsponnen hatte. Mit dem Xantener Vertrag 1614 hatte sich die Lage etwas beruhigt, auch wenn nach wie vor Spannungen bestanden.

Nun aber beobachtete der Nuntius die eskalierende Lage in Böhmen und die darauf erfolgenden Reaktionen im Reich – sowohl bei den protestantischen als auch den katholischen Reichsständen. In dem Rahmen ist vor allem die Neugründung der Katholischen Liga ein zentrales Thema. Den ersten Ligabund hatte die habsburgische Politik erfolgreich ins Abseits manövriert: Wien sah hier einen übergroßen wittelsbachischen Einfluß auf die katholischen Reichsstände und schätzte dazu die Lage im Reich als nicht so prekär ein, daß die kaiserliche Politik eine solche Liga wirklich nötig haben würde.

Im Laufe der böhmischen Krise änderte sich die Wahrnehmung auf Wiener Seite.

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Quelle: http://dkblog.hypotheses.org/967