Open Data in der zeitgeschichtlichen Forschung – Chancen und Probleme

https://www.academia.edu/11014983/ In meiner zeitgeschichtlichen historiographischen Forschung arbeite ich nahezu ausschließlich mit archivierten textlichen Quellen, die in der Regel inhaltlich noch nicht näher erschlossen sind. Die Zugänglichkeit für andere Wissenschaftler, die an den gleichen Quellen forschen wollen, ist zwar durch die jeweiligen Archive gewährleistet, bedeutet jedoch einen nicht geringen zeitlichen und somit ggf. auch finanziellen Aufwand. […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/02/6954/

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1. Digital-Humanities-Stammtisch 2017 am 27. Februar im Apex/Göttingen

Am 27.02.17 um 20.00 Uhr im Apex findet der 1. DH-Stammtisch 2017 (in lockerer Fortsetzung des früheren Webmontag) statt. Wie der Stammtisch auf lange Sicht gestalten werden soll – als reines Vernetzungstreffen oder themenbezogen mit Schwerpunkten aus der IT, Sicherheit, Open-Source-Tools, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen – soll auf diesem ersten Treffen besprochen werden! Alle sind herzlich eingeladen.

Bei Interesse bitte Eintrag unter: http://doodle.com/poll/ccaawe24tc6hhkkm.

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Quelle: http://digihum.de/2017/02/1-digital-humanities-stammtisch-2017-am-27-februar-im-apexgoettingen/

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Vikus: Ein Visualisierungstool für Korpus- und Massendaten

Seit Montag laufen in Bern die Programme rund um die Dhd2017 unter dem Titel „Digitale Nachhaltigkeit“. Während am Montag/Dienstag mehrere Workshops gezielt digitales Wissen vermittelte, startete die offizielle Tagung am Dienstagabend mit einem Abendvortrag. Heute gab es parallel in mehreren Sektionen Vorträge zu Themenschwerpunkten. Ich besuchte die Rubrik „Visualisierung“, die sehr verschiedene Ansätze bereithielt. Um Nachhaltigkeit ging es dabei zwar nicht vordergründig, Fragen der Standardisierung und des langfristigen Erhalts von Angeboten und  Services wurden allerdings immer wieder andiskutiert. Der beste Vortrag des Tages stellte ein interessantes Projekt zur Digitalisierung von Korpora, Massendaten und Sammlungsbeständen vor. Katrin Glinka von der Fachhochschule Potsdam überzeugte, indem sie sehr genau die Problemlagen benannte und anschließend Lösungsansätze aufzeigte. Im Kern geht es darum, wie große Bestände in ihrem inneren Aufbau auch dem unkundigen User bekannt und nahe gebracht werden können. Das Problem ist bekannt: Es gibt zwar bereits zahllose tolle Inhalte im Netz, nur genutzt bzw. gefunden werden sie häufig nicht.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/1577

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Vom Gegenwärtigen im Vergangenen. Neue Perspektiven auf das Spannungsverhältnis von Kontingenz und Heimat

15.02.2017 Anna Strommenger

Es gilt in der Forschung zur Bedeutung von Heimat als nahezu unbestritten, dass diese zunehmend dann in den Fokus gesellschaftlicher Verhandlung rückt, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – in die Krise gerät oder prekär zu werden droht. Erst der tatsächliche oder geglaubte Verlust eines zuvor unhinterfragt bleibenden Nahverhältnisses zwischen Mensch und Umwelt evoziert die Notwendigkeit der gesellschaftlichen Neubestimmung von Heimat und lässt diese so zu einem Reflexionsbegriff gesellschaftlichen Veränderung werden.1 Für eine Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Prävalenz von Kontingenz ist die Analyse (historischer) Heimatkonjunkturen dabei von doppeltem Interesse: Sie macht nicht nur gesellschaftlicher Kontingenzerfahrung sichtbar, sondern lässt gleichzeitig Rückschlüsse auf verschiedene Formen der Kontingenzbewältigung zu.

 

Wenn an dieser Stelle für eine neue Perspektive auf das historisch spezifische Spannungsverhältnis von Kontingenz und Heimat im deutschen Kaiserreich plädiert wird, so geschieht dies vor dem Hintergrund aktueller Debatten um das, was Heimat ausmache. Neue Forschungsperspektiven entstehen nicht zuletzt in der Konfrontation vergangener Gegenwart mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, da die Deutung und Konturierung von Vergangenem stets auch von gegenwärtigen Problemlagen affiziert wird.

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Quelle: http://grk1919.hypotheses.org/262

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Erinnerung: DARIAH-DE DH-Award (bis 15.02.2017)

Am 15.02.2017 ist der Einsendeschluss für den DARIAH-DE DH-Award, an welchen wir hiermit gerne erinnern (Alle Informationen unter: https://de.dariah.eu/dh-award-programm ).

Der DARIAH-DE DH Award 2017 zeichnet innovative Forschungsbeiträge von Studierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen der Geistes- und Kulturwissenschaften, der Informatik und den Informationswissenschaften aus, die mit digitalen Ressourcen und/oder digitalen Methoden arbeiten.

Die insgesamt drei Preise im Wert von je 600 Euro werden am 26./27.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7734

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Abteilungsleitung Elektronische Dienste UB Frankfurt a.M.

via Agnes Brauer, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist eine der größten Universitätsbibliotheken Deutschlands. Sie stellt ihren 60.000 aktiven Benutzerinnen und Benutzern ein umfangreiches Angebot digitaler Medien zur Verfügung. In unserer Abteilung Elektronische Dienste ist zum nächstmöglichen Zeitpunktdie Stelle der

Abteilungsleitung

(E15 TV-G-U bzw. A15 HBesG)

zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7730

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Harry Potter und die Resonanzräume der Literatur im 21. Jahrhundert – ein Tagungsbericht

Da ich für die Tagung „Resonanzräume der Literatur im 21. Jahrhundert“ (10.-12. Februar 2017) erfreulicherweise ein Stipendium erhalten habe1, durfte ich mich in der beeindruckenden (Schloss-)Location der Evangelischen Akademie Tutzing am Starnberger See mit „auf die Suche nach den Schwingungen der Literatur und ihrem Widerhall“2 begeben. Als inoffizieller und wohl auch unerwarteter Dreh- und Angelpunkt der Tagung3 – vielleicht trifft es aber auch das Wort „Stimmungsbarometer“ besser – erwies sich Joanne K. Rowlings Fantasy-Romanreihe Harry Potter, die immer wieder als Beispiel genannt wurde, einmal für das gefährliche Mittelmaß, ein andermal für eine kaum zu überschätzende Quelle an Lesemotivation.

„Das Mittelmaß ist der Todfeind des gelungenen Werks“4

Das Gespräch mit Lesung am Freitag Abend zu Anspruch, Bedeutung und Vermögen guter Literatur mit dem Schriftsteller Ulrich Peltzer und der Literaturkritikerin Sigrid Löffler stand unter dem Voltaireschen Aphorismus „Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor“. Die Moderatorin Dr. Maike Albath eröffnete mit der Feststellung, dass das Buch bzw.

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Quelle: http://chicklit.hypotheses.org/614

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eLearning in der digitalen Steinzeit? Die VG Wort machts möglich

Sie wollen als Studierender die Texte Ihrer Kurse digital einsehen und beziehen? Sie wollen als Dozent Ihre Semesterapparate digital zur Verfügung stellen? In Zeiten der digitalen Wissenskultur ist dies doch kein Problem! Da haben Sie die Rechnung ohne die VG Wort gemacht! Diese setzte vor Gericht durch, dass die Vergütungsansprüche nun nicht mehr pauschal abgegolten […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/02/6944/

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Ken Burns und Dokumentarfilme 

Ken Burns ist Künstler, kein professioneller Historiker. Aber gerade deswegen bringt er eine neue Perspektive in die Geschichte. In David Thelens Interview mit Ken Burns1 erklärt dieser, was seine Dokumentarfilme von akademischen Geschichtserzählungen unterscheidet und auch, warum sie bei vielen Zuschauern so beliebt und berühmt sind. Er diskutiert auch, was die notwendigen Schritte sind, um einen guten Dokumentarfilm machen zu können. Laut Burns soll ein Film das Publikum mit einbeziehen und nicht zu ihm predigen. Die Geschichte und das Filmemachen sollen als eine Zusammenarbeit gesehen werden, um die Vielfalt der Geschichte besser darzustellen.

Burns äußert gleich zu Beginn des Interviews harsche Kritik an akademischen Historikern. Seiner Meinung nach wird die moderne Geschichte nur für andere Akademiker geschrieben und nur mit dem Zweck, andere Historiker zu überzeugen. Die Themen sind immer spezifischer geworden und immer entfernter davon, wie man die Vergangenheit im täglichen Leben erfährt.

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Quelle: http://gafprojekt.hypotheses.org/412

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Regionale Wirtschaftsgeschichte, Historische Demographie und Digital Humanities

Historische Demographie stellt heute in Deutschland etwas anderes dar als in den 1990er Jahren, als sie sich (auch organisatorisch) eng an die deutsche Bevölkerungswissenschaft anlehnte und (in der Nachfolge von Louis Henry) an demographischen Fragen mit historischem Material arbeitete, und zwar mehr oder weniger als Pioniere des Rechnereinsatzes. Mittlerweile sind historische Demographen innerhalb der Geschichtswissenschaft nicht mehr (gefühlt) allein darin, digital zu arbeiten. Historische Demographie hat – wie andere Zweige der Digitalen Geschichtswissenschaft – mit dem Einsatz digitaler Methoden, aber zunehmend auch digitaler Medien zu tun. Daher soll bei dieser Frühjahrstagung verstärkt die Zusammenarbeit mit den „Digital Humanities“ gesucht werden.

Steintorcampus

Campus der Philosophischen Fakultät I, Martin-Luther-Universität

Hierbei stehen zwei Themenkomplexe im Zentrum:

(1) Die Nachnutzung, Verknüpfung und Erschließung von Forschungsdaten am Beispiel mehrerer Projekte zum Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen;

(2) die Analyse personen- oder berufsbezogener historischer Massenquellen mit Methoden der Informatik.

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Quelle: http://digigw.hypotheses.org/1571

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