Inklusion durch Musik
Abb. 1 Tobias Löpker (2017): Inklusion in Noten
Immigration kreativ fördern – Musik als Zugang in eine neue Umgebung
Musik ist nicht nur die rhythmisch-melodische Untermalung für einen lauen Sommerabend oder die perfekte Ergänzung zu Texten verschiedenster Art. Musik, d.h. Ausdruck von Gefühlen und Kontaktaufnahme. Es geht darum, Menschen den Zugang zueinander zu erleichtern. Um Arbeit mit Musik zu veranschaulichen, habe ich ein Interview mit zwei Mitarbeitern aus der sozialpädagogischen Praxis geführt und mit ihnen diskutiert, inwiefern Musik ein Weg ist, der es Menschen aus verschiedenen Ländern ermöglicht sich auszutauschen und integraler Bestandteil von ihrem neuen Lebensraum zu sein.
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Inklusion braucht Verbündete…!
Inklusion braucht Verbündete…!
…die Aspekte der Vorurteilsbewussten Pädagogik erproben und reflektieren,
…die sich stärkenorientiert gegen Ausgrenzungen und Diskriminierungen einsetzen
…die sich im ständigen Theorie-Praxis-Bezug weiterentwickeln.
In der pädagogischen Arbeit entpuppen sich nicht selten gut gemeinte Aktivitäten, die die Identität von Kindern stärken sollen, zur Ausgrenzungs- und Diskriminierungsfa
lle. Zu dieser Erkenntnis kamen wir beim Basteln eines Foto-Memorys, das die Kinder der Kindertagesstätte und ihre Spielinteressen abbildete.
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Dialogkultur fördern, Erziehungspartnerschaft stärken
Foto: Tanja Latimer
- Verständigung ermöglichen
- Dialogkultur fördern
- Erziehungspartnerschaft stärken
Anlass unseres Projektes war, dass in unserer neu eröffneten zweigruppigen Einrichtung (30 Plätze) mit Beginn des neuen Kindergartenjahres 10 Kinder aufgenommen wurden, die kein Deutsch sprachen. In den meisten Fällen sprachen auch die Eltern kein Deutsch, da viele der Familien erst – aus verschiedenen Ländern – als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren. Die meisten Erzieher*innen, die in der Einrichtung beschäftigt sind, sprechen kaum Englisch und auch keine andere Zweitsprache. Die Verständigung mit Kindern und Eltern über wichtige Fragen rund um die Kindertagesbetreuung sowie der Austausch über Bedürfnisse von Kindern und Eltern gestaltete sich durch diese Sprachbarrieren sehr schwierig. Bereits vor Beginn des neuen Kindergartenjahres gab es Überlegungen, wie die Kommunikation mit den Familien verbessert werden könnte, damit alle Kinder und Eltern sich willkommen und verstanden fühlen.
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P wie Provenienzforschung
Wie kann ein Museum oder eine Sammlung eigentlich entscheiden, ob bestimmte Objekte oder Sammlungsteile sensibel sind?
An anderer Stelle habe ich bereits festgestellt, dass die Sensibilität von Objekten in erster Linie von ihrer Beziehung zu Menschen außerhalb der Sammlung abhängt. In manchen Fällen mögen diese Beziehung und damit vielleicht auch der angemessene Umgang offensichtlich sein, in den meisten ist dafür jedoch ein umfassenderes Wissen um die Sammlungsumstände erforderlich, dass leider in vielen Sammlungen nicht auf Anhieb vorhanden ist. Zum einen ist die tatsächliche Information nicht vorhanden, zum anderen fehlt es häufig an entsprechendem Kontextwissen um vorliegende Informationen entsprechend interpretieren zu können. Bei menschlichen Überresten müsste beispielsweise zunächst die Frage beantwortet werden: Woher stammen die Überreste überhaupt? Wer hat sie gesammelt? Warum? Wo und unter welchen Umständen? Und wer war der Tote? Hat er der Sammlung zugestimmt – oder kann man zumindest implizit davon ausgehen, dass er gegen die Aufbewahrung im Museum nichts einzuwenden hatte?
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Kinder in Armut und inklusive Bildung – eine neue Aufgabe
von Carmen Holl
Ist Inklusion ein Thema für Kinder in Armut?
- Exklusion: Realität Millionen armer Kinder und Jugendlicher
- Wann sprechen wir von Armut?
- Inklusive Aufgaben von Lehrern an Schulen
Exklusion
Exklusionsprozesse gibt es nicht nur im Sinne eines erlittenen Ausschlusses von Seiten der Gesellschaft.
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