Die Ständeherrschaft, wie sie mit der Confoederatio Bohemica erstrebt wurde1, war im Jahr 1623 läng...
Erste Schritte zur Digitalisierung der Mineralogischen Sammlungen der TU Berlin – ein Erfahrungsbericht
Das Projekt Digitales Netzwerk Sammlungen hat in einer Reihe von Case Studies Berliner Universitätss...
Quelle: https://dns.hypotheses.org/867
Sind die Bibliotheken der ehemaligen DDR von Direktoren aus dem Westen übernommen worden?
In dem z. Z. meistgelesenen Buch (zumindest im Osten Deutschlands) von Dirk Oschmann (Der Osten: ei...
Rezension: John Foot – Blood and Power. The Rise and Fall of Italian Fascism (Teil 2)
Teil 1 hier.
John Foot - Blood and Power. The Rise and Fall of Italian Fascism (Hörbuch)
1922 erfolgte dann die Abschlussaktion der Faschisten. Sie vernichteten planmäßig weitere linke Zentren, wobei sie immer offener Hand in Hand mit Polizei, Justiz und Militär arbeiteten. In den Orten, in denen sie die Linke zerschlagen hatten, übernahmen sie danach direkt selbst die Macht und zerschlugen so auch die liberale Demokratie. Widerstand seitens des Bürgertums gab es keinen. Die eigentliche Machtübernahme, der „Marsch auf Rom“, war dann in Wirklichkeit kein Marsch, sondern ein Trip per Eisenbahn, während Mussolini von einem Hotel in Milan aus Befehle per Telegraph erteilte. Ein letztes Mal versuchte ein Liberaler, Widerstand zu leisten: er legte dem König einen Befehl zur Erklärung des Ausnahmezustands vor, so dass das Militär die Faschisten aufhalten würde. Die Militärs selbst erklärten, dass sie dies selbstverständlich tun könnten, die Regierung allerdings nicht das Risiko einer Meuterei auf sich nehmen solle. Der König lehnte die Erklärung ohne ihn ab.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2023/10/rezension-john-foot-blood-and-power.html
Exklusion queerer People of Colour und Migrant*innen aus dem öffentlichen urbanen Raum. Eine Analyse anhand ausgewählter Texte
Ein Gastbeitrag von Amina Daschil Der urbane Raum gilt als Ort der Begegnung und des sozialen Austau...
„Like being carried to the place of execution“ – Krankenhausaufenthalte in Quellen über transvestierende Frauen in den Militärs der Frühen Neuzeit: Teil I
Ein Beitrag von Jan-Philipp Frey aus dem Seminar “In Männerkleidern. Frauen in Kriegen und auf See i...
Die Bedürfnisanstalt am Lingener Amtsgericht
Archivalie des Monats Oktober 2023 (Stadtarchiv Lingen) Sinn und Zweck einer öffentlichen Toilette w...
Friedrich Steinle | Praxiswissen und Magdalena
Unter den zahlreichen Gelegenheiten gemeinsamen Tuns, liebe Magdalena – von der Farbentagung und Arb...
Rezension: Jürgen Osterhammel – Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts (Teil 10)
Teil 1 hier, Teil 2 hier, Teil 3 hier, Teil 4 hier, Teil 5 hier, Teil 6 hier, Teil 7 hier, Teil 8 hier, Teil 9 hier.
Jürgen Osterhammel - Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts
Kapitel 14, "Netzwerke", führt eine Metapher ein, die uns heute sehr vertraut ist, die allerdings ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert besitzt. Im 17. und 18. Jahrhundert nutzte man als Metapher für Organisationsformen in der Gesellschaft immer noch den menschlichen Körper und sein Zirkulationssystem. Netze, wie wir sie kennen, etwa die entscheidenden Wasser-, Strom- und Gasnetze sind allerdings eine Errungenschaft des späten 19. Jahrhunderts, die in weiten Teilen Europas und Nordamerikas erst im Verlauf des 20. und in anderen Teilen der Welt bis heute noch nicht vollständig verbreitet sein würden. Dasselbe gilt für soziale Netze, die ebenfalls ein Phänomen des 20. Jahrhunderts darstellen.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2023/09/rezension-jurgen-osterhammel-die_01091551735.html
Demokrat aus Überzeugung
Das Buch des Monats Oktober 2023 Johann Michael Afsprung: Patriotische Vorstellung an seine liebe Ob...