Quelle: https://www.visual-history.de/2018/04/24/fabrikation-eines-verbrechers/
Vortrag zu Grauen und Freiheitsversprechen einer unscheinbaren Kulturtechnik, SFU,…
net zur Nummer möcht i werdn. Grauen und Freiheitsversprechen einer unscheinbaren Kulturtechnik
Vortrag von Anton Tantner
Die oft pathetisch vorgetragene Forderung, als Mensch und nicht als Nummer behandelt zu werden, zieht sich durch die kulturellen Äußerungen des 20. Jahrhunderts: Ganz gleich ob es sich um die britische Hardrockformation Iron Maiden I am not a number, I am a free Man (The Prisoner, 1982) oder den Austropoper Wolfgang Ambros A Mensch möcht i bleibn und net zur Nummer möcht i werdn. (1974) handelt, das Unbehagen an der verwalteten Welt (Adorno) entzündet sich auch daran, anstelle eines aus Buchstaben bestehenden Namens mit einer aus Zahlen bestehenden Nummer angerufen zu werden. Spätestens seit der Verwendung der Nummerierung von Menschen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern des NS-Staates wird diese als Teil des Prozesses einer Entmenschlichung wahrgenommen. Der erste Teil des Vortrags spürt in einem weiten historischen Rahmen den Debatten um die Nummerierung von Menschen nach und bemüht sich darum, jenseits der heute von den meisten intuitiv geteilten nummerierungsskeptischen Position auch jene Positionen darzustellen, die der Verwendung von Nummern für Subjekten positive Seiten abgewinnen konnten und können.
Der zweite Teil des Vortrags stellt erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts vor, das sich dem Untersuchungsgebiet der Kulturtechnik der Nummerierung über einen gänzlich anderen Gegenstand annähert, nämlich der Nummerierung von Gemälden in den Inventaren und Katalogen der kaiserlichen Sammlungen in der Frühen Neuzeit: Es war zunächst keineswegs selbstverständlich, dass bei der Verzeichnung von Gemälden in Listen diese mittels einer Zahl eindeutig identifiziert wurden; als sich diese Praxis dann doch durchsetzte, wurden die Nummern im 18. Jahrhundert zuweilen ohne Rücksicht auf ästhetische Bedenken auf der Vorderseite der Gemälde angebracht. An manchen Gemälden des Kunsthistorischen Museums Wien ist diese Nummer teilweise bis heute sichtbar.
Termin: Dienstag 8.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022650024/
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Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/14001
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GHI Librarian Anna Maria Boss Recommends Some Key Newspaper Digitization Projects
Articles from historical newspapers typically play an important role in primary-source document collections in both printed and digital form. GHDI is no exception: it presently includes hundreds of texts from German newspapers dating from the early nineteenth to the twenty-first centuries. During the course of the relaunch, scores of new German newspaper articles will be added to this existing base. Likewise, newspaper articles will feature prominently in the German History Intersections project.

Many German research libraries have recently completed ambitious newspaper digitization projects, often with the support of the German Research Council (Deutsche Forschungsgemeinschaft or DFG). These projects offer new access to German historical newspapers and thus make it possible for students, scholars, and researchers from all over the world to work with these sources firsthand. To spread the word about these efforts, we recently asked GHI librarian Anna Maria Boss to point out some key newspaper digitization projects based in German libraries and other institutions.
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Quelle: https://href.hypotheses.org/32
Diplomarbeit zum Bubikopf online
Fuchs, Ulli: mit Haut und Haaren... Über Frauenfrisuren und Mode von der Jahrhundertwende bis 1934. Wien: Diplomarbeit an der Universität Wien, 2002.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022649827/
