Archivbibliothek*en1 in Wikidata (Q25504402) sind noch nicht gut beschrieben. Einen estnischen Wikip...
Das Ratsbuch 409 im Stadtarchiv Würzburg und die Würzburger Wurzelfrau vom Wochenmarkt
Im letzten Blog ging es um Nachrichten zum Prozess gegen Margaretha Mohr aus dem Jahr 1618, die im B...
Neue Publikation zum Thema Objektbiografie und Sammlungsdokumentation erschienen
Vom Inventar zum Knowledge Graph – Objektdokumentation im Wandel der Zeit am Beispiel der Berliner Kunstkammer und ihrer Nachfolge-Institutionen von Diana Stört und Sarah Wagner
Die Objektbestände der Berliner Kunstkammer bilden heute die Grundlage der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie des Museums für Naturkunde Berlin. Durch diese historische Verbindung ergibt sich eine Dokumentationspraxis von über 400 Jahren, deren Erforschung sich Diana Stört und Sarah Wagner widmen. Sie befassen sich mit der Frage, wie sich die Praktiken und Medien in ihrer Funktion und Struktur in einem sich wandelnden disziplinären Kontext veränderten und welche Rückschlüsse sich daraus auf die aktuelle Dokumentations- und Digitalisierungspraxis ziehen lassen. Dabei spielen Semantic Web Technologien, Knowledge Graphen und das Konzept der Objektbiografie eine zentrale Rolle, die auch für die Erzeugung und Integration von Daten bei NFDI4Objects grundlegend sind.
In einem DFG-Projekt wurden die Bestände der Berliner Kunstkammer unter Anwendung des Konzepts der Objektbiografie ausgehend von Quellenmaterialien digital auf Grundlage des CIDOC CRM in einer WissKI-basierten Forschungsumgebung erschlossen. Der Datensatz mit über 2000 Objekten sowie zugehörigen Quellen-, Akteur- und Ortsinformationen wurden daher in den Wissensgraphen der NFDI4Objects integriert, wo die Objekte nun neue Verbindungen eingehen können.
Zur Publikation:
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23464
Gemeinsame Sprechstunde zum Forschungsdatenmanagement der Humanities-Konsortien
Ab März 2026 findet eine gemeinsame Sprechstunde zum Forschungsdatenmanagement der vier Humanities@NFDI-Konsortien (NFDI4Memory, NFDI4Culture, NFDI4Objects und Text+) statt.
Sie richtet sich an Studierende, Forschende sowie Mitarbeitende aus Forschungs- und Sammlungsinstitutionen und bietet Raum für Fragen rund um das Forschungsdatenmanagement.
Am 17.03.2026 von 9:00–10:00 Uhr findet die erste Online-Sprechstunde statt. Die Teilnahme ist auch ohne Anmeldung über Zoom möglich.
Einmal im Monat stehen künftg Expert:innen aus den beteiligten NFDI-Konsortien für Fragen bereit.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23457
Millionen neue Puzzleteile: Die HASAG in den Karteien der NSDAP
Vor kurzem hat die US-Amerikanische National Archives and Records Administration eine vollständige d...
Die Archäologie der Sinne: 3D-Raumanalyse als Schlüssel zu einer neuen Wahrnehmung der Vergangenheit
Obwohl gut erhaltene archäologische Stätten wie Pompeji einen scheinbar klaren Blick in die Vergang...
Quelle: https://dhc.hypotheses.org/3966
Systemprompts in QDA-Programmen – eine investigative Recherche
Beim Schreiben dieses Blogbeitrags habe ich mich wie eine Investigativjournalistin gefühlt. Ich hab...
Von Prag über Paris nach Passau. Zwei Werke der jüdischen Sammlerin Johanna Tauber (1880–1944)
von Anke Gröner Nach der Einnahme der Passauer Veste Oberhaus im Mai 1945 durch die US-Armee kam es...
“Virtus vim vincit”. Zwei Handschriften aus dem Besitz der Anna Jakobäa Fugger, bis 1582 Dominikanerin in St. Katharina in Augsburg (1547-1587)
Neu im Netz sind um 1500 geschriebene Geistliche Betrachtungen mit Exzerpten aus Otto von Passau, Ma...
Nicht nur Text, nicht nur Daten: Erfahrungen von der DHd 2026 in Wien
Ich bin mit großer Vorfreude und dank des Reisekosten-Stipendiums des DHd-Verbandes zur DHd 2026 nach Wien gefahren. Die Universität Wien machte bereits beim Ankommen einen sehr imposanten Eindruck. Gleich am ersten Tag startete ich mit dem Workshop „Beyond entities: Inhaltsbasierte Erschließung digitaler Editionen mit KI“. Dort haben wir uns erst zu den Grundlagen von RDF und zu Ontologien wie z. B. FOAF bringen lassen, bevor wir praktisch wurden: Mithilfe vorgefertigter Jupyter-Notebooks und Beispieldatensätzen probierten wir verschiedene LLM-Modelle mit unterschiedlichen Parametern aus und schauten uns die Ergebnisse der RDF-Tripel-Extraktion an. Ein spannender und sehr praxisorientierter Einstieg.
Am nächsten Tag war ich beim Workshop „LLMs unter Kontrolle: Offene Modelle in Forschung und Praxis“. Der Workshop zielt genau auf das, was ich als Nachwuchswissenschaftler wichtig finde: einen transparenten und reflektierten Umgang mit generativer KI in den Digital Humanities zu fördern.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23453