Das Erbe auf dem Prüfstand

Eine Collage aus Dokumenten des Konvoluts und dem Plan und Aufriss im Hintergrund [Foto: Uni Bonn, 2025]

„Ist Erben gerecht?“, wie die Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ in ihrer 52. Ausgabe 2025 titelte, ist eine Frage, die nicht nur heute gestellt wird, sondern die sich – freilich in anderer Ausprägung – auch die adeligen Schlossherren von Veynau in Spätmittelalter und Früher Neuzeit stellten. Anschaulich wird diese Auseinandersetzung durch das Aktenkonvolut zu den „Erbakten des Schlosses Veynau“[1]. Diese heterogene Sammlung wird derzeit als eine von vier exemplarischen Quellen im interdisziplinären Projekt „Lern- und archivalisches Laboratorium für Landeskunde (LarLaLand)“ der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte und der Arbeitsstelle für Rheinische Sprachforschung an der Universität Bonn untersucht und für die (digitale) Lehre aufbereitet. Im Folgenden soll ein Einblick in das Potenzial der Quellensammlung gegeben und erste Ergebnisse präsentiert werden.

Von Plänen, Stammbäumen und Lehnbriefen

Die Sammlung, die sich in der Bibliothek für Rheinische Landesgeschichte erhalten hat, besteht aus mehr als einem Dutzend einzelner Dokumente.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2026/03/das-erbe-auf-dem-pruefstand-schulte/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-erbe-auf-dem-pruefstand-schulte

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GAG545: Der Nika-Aufstand und die Zirkusparteien

Eine Geschichte über Kaiser Justinian, Konstantinopel und einen Gegenkaiser

Im Januar 532 kommt es während eines Wagenrennens im Hippodrom von Konstantinopel zu einem Aufstand. Anhänger der Zirkusparteien zerstören Teile der Stadt und erheben schließlich Flavius Hypatios zum neuen Kaiser. Kaiser Justinian hat die Wahl: Flucht oder Gegenangriff.

Wir sprechen in der Folge über einen der größten Aufstände der Antike und darüber, warum es sich lohnt, die überlieferten Quellen immer wieder neu zu lesen.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag545/

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Collaborating at Speed: The Team Behind the Living Handbook of Digital Scholarly Editing

Digital scholarly editions open up new possibilities for accessing, analysing, and reusing cultural texts. At the same time, they require complex conceptual, technical, and legal decisions. Our upcoming three-day book sprint at the German Historical Institute in Paris (March 4-6, 2026) takes up these challenges: a group of established experts will collaboratively write a structured, practice-oriented guide covering all stages of creating a digital scholarly edition. The result will be published as a living handbook.

Before the sprint begins, we introduce the contributors, and organisers (in alphabetical order). Each presents themselves with three hashtags and a short statement highlighting their expertise and their perspective on digital scholarly editing.

The Contributors

Floriane Chiffoleau

#DigitalHumanities #OpenScience #WorldWarsHistory

Floriane is a post-doctorate researcher in the ObTIC team at Sorbonne University, working on the digital edition of the AVH cultural heritage library.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/13056

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Job: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) – im Bereich Digital History (100% TV-L E13, befristet bis 29. Februar 2028).

Im Rahmen von 4Memory verantwortet die Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) die Task Area „Data Culture“. Deren Aufgabe ist es, den Dialog um digitale Forschungsdaten und computationelle Methoden in den historischen Geisteswissenschaften und deren Bedeutung für die Gesellschaft voranzubringen und somit zur Etablierung einer starken Datenkultur in dieser Domäne beizutragen.

Wir suchen ab sofort eine:n promovierte:n Kolleg:in (100% TV-L E13) für die Task Area „Data Culture“ und das Methodenlabor von NFDI4Memory an der HU Berlin (Digital History). Fokus sind Fachkommunikation, Forschung zum Stand der Datafizierung im Fach, sowie die Koordination und wiss. Betreuung von Expert:innengremien und Nachwuchsförderung. Die Anforderungen sind flexibel gehalten und es kann viel remote gearbeitet werden. Die Stelle ist zunächst bis zum 29. Februar 2028 befristet. Bewerbungsfrist ist der 25.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23374

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Studiolo Digital Humanities Lab Winter school 2026 in Centre for the Study of Medicine and the Body in the Renaissance

Vom 25. bis 27. Februar 2026 wurde eine online Winter School zu Digital Humanities im Centre for the Study of Medicine and the Body in the Renaissance (CSMBR) in Pisa unter dem Namen Studiolo Digital Humanities veranstaltet. Vormittags widmeten wir uns einem praktischen Kurs zur Programmierung in Python für die Geisteswissenschaften; nachmittags fanden Workshops und Fachvorträge statt, die die praktische Anwendung der Digital Humanities in aktuellen Forschungsprojekten vorstellten.

The Centre for the Study of Medicine and the Body in the Renaissance
The Centre for the Study of Medicine and the Body in the Renaissance (Bild: Fabrizio Bigotti)

Studiolo Digital Humanities Lab gehört zur Reihe Winter Schools: Humanities for the Future des CSMBR, die alle zwei Jahre vom Zentrum veranstaltet wird. Dieses Jahr fand der zweite Kurs seit der Gründung des Zentrums im Jahr 2018 statt. Die Schulung bot mir eine einzigartige Gelegenheit, mehr über die Verwendung der Digital Humanities im medizinhistorischen Kontext zu erfahren und meine bisherigen Kenntnisse zu vertiefen. Dank des Stipendiums des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd e.V.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23370

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