Amateur-Fotografie als soziale Praxis vor und nach 1933

Graues Buchcover mit Foto und roter und schwarzer Schrift
Linda Conze untersucht in ihrer Monografie Fotografien von Feierlichkeiten in Deutschland an der Schwelle von der Weimarer Republik zum „Dritten Reich“ – und stellt in den Praktiken der Vergemeinschaftung und den Bildern davon eher eine Kontinuität anstatt eine deutliche Zäsur fest. Die Fotografie spielte jedoch eine signifikante Rolle bei der Weichenstellung und Konstruktion des Transformationsprozesses […]

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/30/pirttisaari-sundstroem-amateur-fotografie-als-soziale-praxis-vor-und-nach-1933/

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Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 5)

 

Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)

Am 19. Juli verabschiedete der Kongress zudem den Two-Ocean Navy Act, der eine Erweiterung der US-Marine um 70 Prozent vorsah und den Bau von mindestens 18 Flugzeugträgern, 115 Zerstörern sowie 15.000 Flugzeugen verlangte. Am 16. September folgte der Selective Training and Service Act von 1940, der erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine Wehrpflicht in Friedenszeiten einführte, um eine Streitmacht von 1,4 Millionen Soldaten aufzubauen. Obwohl sich die USA weiterhin im Frieden befanden, produzierten sie bis Mitte/Ende 1940 bereits fast so viele Waffen wie Deutschland oder Großbritannien. Hitler hatte also allen Grund zur Sorge. Die Vereinigten Staaten rüsteten offensichtlich für einen Krieg auf, und es lag nahe zu vermuten, gegen wen sich diese gewaltige Mobilisierung richten würde – zumal die USA Großbritannien ab März 1941 im Rahmen des „Lend-Lease“-Programms umfangreiche materielle Hilfe gewährten. Das neue europäische Imperium des nationalsozialistischen Deutschlands musste dieser Mobilisierung mit eigenen Anstrengungen begegnen. Doch die erforderlichen Ergebnisse blieben aus.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/03/rezension-adam-tooze-wages-of_01059656543.html

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Three Days, One Community, Almost a Handbook: A Book Sprint at DHIP

Can you write (almost) a handbook in three days?

At the German Historical Institute Paris (DHIP), we decided to try. Together with Anne Baillot and Julie Giovacchini, and with Lambert Heller as facilitator, we organised a Book Sprint, made possible thanks to the support of DARIAH-ATRIUM, Observatoire des Humanités Numériques de PSL, and the DHIP, to create a concise, practical guide to digital scholarly editing.

Preparation is key and so are highly motivated contributors

We launched a call for participation to bring together a group of highly motivated contributors with diverse expertise, presented here on the blog. The response ensured a carefully composed group of experts and committed practitioners—librarians, early-career researchers, and experienced editors working on digital scholarly editions in different contexts and from different countries.

This diversity was essential. Creating a digital scholarly edition involves a wide range of decisions, from data modelling and standards to infrastructure, workflows, legal issues, and long-term sustainability.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/13498

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