Umfrage: Ein technisches Mentoring für die DH ?

Als Ergebnis einer Umfrage der DHtech Organisation unter DH RSEs wurde klar, dass eine ganze Reihe von Personen angaben, als einzelne Programmierer*innen in DH zu arbeiten. Darüber hinaus haben viele Menschen, die in DH mit dem Entwickeln von Software zu tun haben, keinen formalen Abschluss in Informatik, sondern sind Autodidakten oder lernen ihr Arbeitsfeld erst beim Einstieg in den Job kennen. Für RSEs in einer solchen Situation kann es schwierig sein, in allen Phasen eines Projekts Anleitung und Unterstützung zu erhalten. Sei es in der Projektplanungsphase, in der das Wissen über vorhandene Tools und Workflows die Wiederverwendbarkeit und langfristige Zugänglichkeit erheblich verbessern kann, oder in der eigentlichen Softwareentwicklungsphase, in der die Beantwortung einer einfachen Frage manchmal einen Tag in Anspruch nimmt (wir waren alle da! ).

So entstand die Idee, ein technisches Mentoring-Programm zu entwickeln, das Mentees einen technischen Mentor bietet, der Fragen beantworten und Anleitungen zum Beispiel für Design- und Infrastrukturfragen geben kann. Ein solches Programm wäre kein Ersatz für Schulungen oder Workshops, in denen bestimmte Fähigkeiten vermittelt werden, sondern könnte Menschen, die technische Arbeit in der DH leisten, unterstützen, indem es die Möglichkeit bietet, Gespräche mit erfahrenen RSEs mit niedriger Häufigkeit und hoher Qualität zu führen. Natürlich könnte ein solches Mentorensystem auch für erfahrene RSEs von Nutzen sein, die in ein neues Feld wie Datenmodellierung oder 3D-Visualisierung eintreten.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15504

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Wiss. Mitarbeiter/in „Network Science / Dynamic Complex Systems“ in Berlin (m/w/d, E13, 100%, max. 3 Jahre)

The Max Planck Institute for the History of Science Department I (Structural Changes in Systems of Knowledge), Director: Prof. Jürgen Renn, is seeking to employ an

Expert in network science or the dynamics of complex systems (m/f/d)

from May 1, 2021 for a maximum of three years, with a contract according to the TVöD-Bund pay scale (E13) for research in (given the final approval) the BMBF project „Socio-epistemic networks: Modelling Historical Knowledge Processes.“

The research project aims to model historical developments of knowledge systems by combining the analysis of semantic changes with their coupling and feedback to sociological and institutional changes. The successful candidate will work on developing analysis methods for the historical time-dependent complex multilayer networks that result from historical case studies. To complement the existing research team, the successful candidate should have a strong focus on multilayer network analysis, complex systems analysis, or related topics in their previous research experience.

Requirements



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15163

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Stellenausschreibung: Digital Humanities Softwareingenieur*in (m/w/d), TVÖD 13 (75-100%), am MPI für Wissenschaftsgeschichte Berlin

 
Ausschreibungstext Online:
 

Das Forschungsprogramm zur „Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft“ am Max-Plank-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt und befristet bis zum 31. Dezember 2022 eine/en

Digital Humanities Softwareingenieur*in (m/w/d)

Das Forschungsprogramm untersucht die Geschichte der MPG im Kontext der jüngeren nationalen und internationalen Zeitgeschichte und hat dazu seit Beginn eine Infrastruktur mit mehreren Forschungsdatenbanken (zu Archivakten, Personen, Gremien, Patenten, Finanzen) und einem Korpus von ca. 10 Mio. gescannten und volltextdurchsuchbaren historischen Dokumenten aufgebaut. Das Forschungsprogramm hat eine Laufzeit von 2014-2022.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14179

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Einfluss und Nutzbarkeit von digitalen Forschungsinfrastrukturen

Die Nutzung von Computern und digitalen Methoden ist in der täglichen Praxis der Geisteswissenschaften fest verankert. Von der Erstellung einer Sammlung, über Bildanalysen, Text-Annotierung, bis hin zu Netzwerk-Analysen für die Ideengeschichte, keiner dieser Bereiche wird heutzutage noch ohne Computer angegangen.

Dies bringt Themen, die ursprünglich in der Software-Entwicklung angesiedelt waren, in den Fokus der Geistes- und Kulturwissenschaften. So stellt sich zum Beispiel die Frage nach der Nachhaltigkeit einer Software-Entwicklung für ein geisteswissenschaftliches Forschungsvorhaben oder welchen Best-Practice-Maßstäben dabei gefolgt werden sollte.

Ein wichtiger Faktor bei solchen Überlegungen ist die Möglichkeit, den Erfolg und die Nützlichkeit dieser digitalen Ansätze in den Geisteswissenschaften zu validieren.

Während der zweiten und dritten Förderphase von DARIAH-DE wurden verschiedene Ansätze zur Messung und Auswertung dieser Faktoren zusammengetragen und in eine übersichtliche Messanleitung gegossen, die Impactomatrix, zugänglich auf Github. So konnten Faktoren identifiziert werden, die den sogenannten Impact eines Werkzeuges oder eines Dienstes messen können, sowie Kriterien, mit deren Hilfe der Impact beeinflusst werden kann.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12098

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Die Rolle wissenschaftlicher SoftwareentwicklerInnen in DH Projekten

In DH Projekten arbeiten WissenschaftlerInnen mit oft unterschiedlichen Rollen und akademischen Hintergründen. Neben der geisteswissenschaftlichen Ausrichtung eines Forschungsprojekts durch Domänen-WissenschaftlerInnen, haben auch die Menschen, die technische Aspekte des Projekts umsetzen, eine wichtige Rolle für den Erfolg eines DH Projekts.

Solche MitarbeiterInnen, die zum Beispiel Algorithmen, Tools oder Webseiten konzipieren und entwickeln oder Daten modellieren und auswerten, sollen hier unter dem Begriff „wissenschaftliche SoftwareentwicklerInnen“ zusammengefasst werden. Gebräuchlicher ist die englische Variante des „Research Software Engineers“ (RSE).

RSEs haben diverse Hintergründe. So gibt es WissenschaftlerInnen, die ihre Erfahrungen in der Softwareentwicklung nach einem geisteswissenschaftlichen Studium erworben haben, aber auch SoftwareentwicklerInnen, die sich durch längere Zusammenarbeit mit GeisteswissenschaftlerInnen die nötigen Kenntnisse erarbeitet haben, um Fragen des Forschungsfeldes zu verstehen und technisch umzusetzen. Die Rolle des RSE im Vermittlungsprozess zwischen technischer Expertise und Domänen-spezifischem Fachwissen ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines DH-Projektes.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12090

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Reproduzierbare Forschung und Erweitertes Publizieren mit Jupyter Notebooks

Digitale Methoden entwickeln sich zunehmend zur alltäglichen Praxis in den Geisteswissenschaften. Von der Erstellung einer Sammlung, über Bildanalysen, Text-Annotierung, bis hin zu Netzwerk-Analysen für die Ideengeschichte, keiner dieser Bereiche wird heutzutage noch ohne Computer angegangen.

Durch diese wachsende Bedeutung treten Themen, die ursprünglich in der Software-Entwicklung angesiedelt waren, in den Fokus der Geisteswissenschaften. So stellt sich zum Beispiel die Frage der Nachhaltigkeit einer Software-Entwicklung für ein geisteswissenschaftliches Forschungsvorhaben oder welchen Best-Practice-Maßstäbe dabei verfolgt werden sollten.

Notebook zu DARIAH-DE Topics

Eine relativ neue Entwicklung im Bereich der Software-Entwicklung ist das sogenannte „literate programming“, wobei ein Programm eher narrativ mit starkem Fokus auf die Lesbarkeit des Codes geschrieben wird. Dieses Paradigma ist besonders für wissenschaftliche Fragestellungen in der Lehre interessant.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=9709

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