Zehn Jahre danach

Umlagerung von Archivalien nach dem Einsturz. Foto: J. Hermel

Die meisten Menschen, sofern sie nicht zu jung waren, können sich gut daran erinnern, wo sie am 11. September 2001 waren und was sie taten. Die Historiker und Archivare dieser Generation haben zudem ein ähnliches Verhältnis zum 3. März 2009.


Niemand hatte für möglich gehalten, was an diesem Tag in Köln geschah. Das Magazingebäude eines der größten Kommunalarchive Deutschlands stürzte in eine Baugrube.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2019/03/3-3-09/

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Kölns verlassene Kinder

Akte betreffend den Fall des „eilfjährigen elterlosen Buben nahmens Nicolas Meyer“, 1816, Historisches Archiv der Stadt Köln, Best. 400 (Oberbürgermeister (vor 1883)), A 3912

Die Stadt Köln verfügte um 1800 über ein ausdifferenziertes Armenfürsorgesystem mit unterschiedlichen Einrichtungen, die Aufgaben der Wohlfahrt und Fürsorge wahrnahmen und für arme, kranke und alte Menschen zuständig waren. Zu diesen Bedürftigen zählten auch in besonderem Maße die Waisen- und Findelkinder.

Das Promotionsprojekt nimmt die Situation dieser verlassenen oder verarmten Kinder in Köln im Zeitraum von etwa 1750 bis 1850 in den Blick. Ausgangspunkt ist das sogenannte „Waisen- und Findlingshaus“, wenngleich die Kinder auch mit weiteren Einrichtungen in Berührung kamen. Entscheidend ist die Frage nach dem Stellenwert der Versorgung der betroffenen Kinder in der städtischen Sozialpolitik Kölns. Als lokal angelegte Studie leistet das Projekt einen Beitrag zur Geschichte der Stadt in einer Zeit politischer Umbrüche. Darüber hinaus ist die Untersuchung im Feld der Kindheitsgeschichte zu verorten, da es immer wieder größere, überregionale Themen berührt, etwa indem nach der hinreichenden Versorgung oder richtigen Erziehung der Kinder gefragt wird, sowie danach, was Kindheit und „Kind-Sein“ in der Frühen Neuzeit bedeutete.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/koelns-verlassene-kinder/

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Erstes ‘Kolloquium zur Geschichte Kölns’ am Historischen Institut der Universität zu Köln

Der Workshop „Kosmos Köln“, mit dem die neue Forschungsstelle Geschichte Kölns am Historischen Institut der Universität zu Köln im Sommer 2018 aus der Taufe gehoben wurde, war als erste Bestandsaufnahme der aktuell an der Universität entstehenden Forschungen zur Stadtgeschichte in der Vormoderne gedacht. Dieser Austausch soll nun fortgesetzt und verstetigt werden: Am Montag, 12. November, startet die Reihe der ‘Kolloquien zur Geschichte Kölns’, die künftig ein Mal im Semester stattfinden sollen. Als auswärtiger Gast des ersten Kolloquiums wird Prof. Dr. Marc von der Höh (Universität Rostock) zu uns stoßen, der seine Forschungen über die Kölner Schreinsbücher des Mittelalters vorstellt. Die Leiterin der ‘Rheinischen Abteilung’ der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Dr. Christiane Hoffrath, referiert über diesen Sammelschwerpunkt und seine Perspektiven. In der Schlusssektion wird Saskia Klimkeit in die Ergebnisse ihrer gerade bei PD Dr. Werner Tschacher entstehenden Masterarbeit über die Kölner theologische Fakultät zwischen 1470 und 1520 einführen.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/10/kolloquium-zur-geschichte-koelns/

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