Neuerscheinung: Woodcuts as Reading Guides
Unser Netzwerkmitglied Andrea van Leerdam hat ihre Dissertation zur Funktion von Holtschnittillustrationen in astrologisch-mediznischen Drucken des 16. Jahrhunderts veröffentlich:
Andrea van Leerdam: Woodcuts as Reading Guides. How Images Shaped Knowledge Transmission in Medical-Astrological Books in Dutch (1500-1550) (Bijdragen tot de geschiedenis van de Nederlandse boekhandel, 23). Amsterdam 2023.
• Print (hardback): https://www.aup.nl/en/book/9789048560257/woodcuts-as-reading-guides
• Download (open access): https://library.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/2397
Neuerscheinungen
Vor kurzem ist Bernhards Schnells Neuedition des ‚Bartholomäus‘ herausgekommen, auf die ich hier unbedingt hinweisen möchte:
Bernhard Schnell (Hg.), ‘Bartholomäus’. Neuedition des Arzneibuchs mit Einleitung, Übersetzung und Glossar (Publikationen aus dem Kolleg ‘Mittelalter und Frühe Neuzeit’ 9), Würzburg 2022.
Klappentext:
Der um 1200 im Südosten des deutschen Sprachraums entstandene ›Bartholomäus‹ gehört zu den ältesten und zugleich wirkmächtigsten Arzneibüchern in deutscher Sprache. Berthold von Regensburg, ein berühmter Prediger, zählte seinen Autor zu den größten Meistern der Arzneikunst. Von der hohen Wertschätzung des Werks zeugt auch eine reiche Überlieferung – Abschriften, Bearbeitungen, Kompilationen, Auszüge und Übersetzungen – aus dem gesamten deutschen Sprachgebiet, eine Überlieferung, die erst im 16. Jahrhundert abbricht.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1790
3. HWGL-Abendkolloquium am 7. April 2022
Das Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchliteratur lädt herzlich zum 3. HWGL-Abendkolloquium am 7. April 2022 ein:
3. HWGL-Abendkolloquium
Tina Terrahe: Wort – Wirkung – Wunder. Sprache und Macht in der Vormoderne zwischen Religion, Magie und Medizin
Pia Eckhart: Der Fasciculus medicine und die Kranken. Heilkundliches Wissen als Aushandlungsprozess
Onlineveranstaltung, 7.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1649
Veranstaltungshinweis: Unheil bannen – Ordnung stiften. Frühmittelalterliche Segen, Beschwörungen und Zaubersprüche zwischen Religiosität, Magie und Medizin
Vom 31. August 2022 bis zum 2. September 2022 wird im Kloster Lorsch ein von PD Dr. Tina Terrahe (Universität Marburg) und Dr. Hermann Schefers (UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch) organisiertes und von der Fritz Thyssen Stiftung unterstütztes Wisenschaftliches Colloquium zu den frühmittelalterlichen Segen, Beschwörungen und Zaubersprüchen stattfinden, dessen Abstract wir hier gerne mitteilen. Programm und Konzept der Tagung wurde als PDF auf der Seite der Universität Marburg veröffentlicht.
Abstract
Frühmittelalterliche Segen, Beschwörungen und Zaubersprüche gehören zu den ältesten volkssprachlichen Schriftzeugnissen und sie entstehen vor einem praktisch-apotropäischen Interessenshorizont: Man möchte mit ihnen Krankes heilen, Wertvolles schützen und Gefahren abwenden. Aufgrund ihrer narrativen Elemente handelt es sich bei diesen Texten um Kleinst-Epik, die zugleich auch performative Aspekte und Handlungsanweisungen integriert. Mit medizinischen, religiösen oder auch (pseudo-) magischen Mitteln versucht diese Literatur, eine aus den Fugen geratene Ordnung wiederherzustellen.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1578
2. HWGL-Abendkolloquium am 03.02.2022
Das Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchliteratur lädt herzlich zum 2. HWGL-Abendkolloquium am 3. Februar 2022 ein:
2. HWGL-Abendkolloquium
Dr. Eric Burkart (Geschichte, Universität Trier):
Die Verschriftlichung der Kampfkunst. Praktiken des Kämpfens als Wissensobjekte in den Fechtbüchern des 14.–16.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1490
Projektvorstellung: Zaubern, Heilen und Dichten
Zaubern, Heilen und Dichten
Kodikologische und kulturhistorische Perspektiven zwischen Religiosität, Magie und Medizin
| Projektleitung | PD Dr. Tina Terrahe |
| Kontakt | tina.terrahe@gmx.de |
Projektvorstellung
Zauber-, Segenssprüche und Beschwörungen gehören zu den ältesten
volkssprachlichen Texten, die aus dem Frühmittelalter überliefert sind,
und sie entstehen aus einem dringenden Bedürfnis heraus: Man möchte mit
ihnen Krankes heilen, Wertvolles schützen und Gefahren abwenden.
Kulturhistorisch ist an diesen Texten besonders ihre Hybridität von
Interesse, da sie zwischen Religion, Magie und Medizin changieren. Zwar
existieren in wenigen Fällen heidnische oder vorchristliche Einflüsse,
allerdings sind diese wesentlich seltener, als in der Forschung
allgemein angenommen, weshalb dieser Aspekt einer kritischen Revision
unterzogen werden soll.
Die außergewöhnlich schlechte Forschungslage gründet in den Paradigmen
der älteren Forschung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die aus
diesen Texten das Urgermanische herausdestillieren wollte und sie daher
isoliert vom Überlieferungszusammenhang betrachtet hat. Kodikologisch
ist die Textsorte bemerkenswert, da in den frühen Handschriften kein
eigentlicher Platz für sie vorgesehen ist, weshalb sie zunächst meist
als Streuüberlieferung mehr oder minder zufällig an den Rändern anderer
Texte eingetragen wurden.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1383
Fürstliche Laborpartner in der alchemistischen Praxis. Das Netzwerk des Kurfürstenpaares August (1526-1586) und Anna (1532-1585) von Sachsen
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