Praktikum mit Option auf Werkvertrag beim Répertoire International des Sources Musicales (RISM)

Praktikum im Bereich Anwendungsentwicklung Katalogisierungssystem

Das Internationale Quellenlexikon der Musik Répertoire International des Sources Musicales (RISM) ist ein länderübergreifendes, gemeinnützig orientiertes Unternehmen mit dem Ziel, die weltweit überlieferten Quellen zur Musik umfassend zu dokumentieren. Die erfaßten musikalischen Quellen sind handschriftliche oder gedruckte Noten, Schriften über Musik und Textbücher. Sie werden in Bibliotheken, Archiven, Klöstern, Schulen und Privatsammlungen aufbewahrt.
Wir sind auf der Suche nach Verstärkung und bieten ab sofort ein vierwöchiges Praktikum im Bereich Anwendungsentwicklung Katalogisierungssystem in der Zentralredaktion des RISM in Frankfurt am Main.

Unsere Anforderungen:

  • Ausbildung als Fach-/Systeminformatiker, Studium der Informatik oder analoge umfangreiche, dokumentierte Erfahrungen im ITBereich.
  • Fundierte Kenntnisse in Ruby on Rails sowie in Webentwicklung allgemein inkl. Javascript/HTML
  • Gute Kenntnisse relationaler Datenbanken (MySQL/PostgreSQL)
  • Erfahrungen mit Bibliotheks- bzw Katalogisierungssystemen
  • Kenntnisse in den Programmiersprachen Ruby, Python, C und Java sowie in UML und Unix/Linux
  • Vertrautheit mit klassischer Musik

Nach Ablauf des Praktikums ergibt sich bei Eignung die Möglichkeit des Abschlusses eines gut dotierten Werkvertrages.

Bitte Bewerbungsunterlagen mit Lichtbild senden an:
contact@rism.info
Weitere Fragen beantworten wir gern unter Tel.: 069706231.
Adresse: RISMZentralredaktion, Herr Stephan Hirsch, Sophienstr.26, 60487 Frankfurt am Main

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1914

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Stellenangebot wiss. Redakteur(in) am IEG

Am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist im Projekt

»EGO | Europäische Geschichte Online« eine Stelle als

Wissenschaftliche(r) Redakteur(in) (50 %, TV-L 13)

vom 01.09.2013 bis zum 28.02.2015 befristet zu besetzen. Die Stelle kann ggf. auch als Vollzeitstelle für die Dauer von 9 Monaten (01.09.2013–31.05.2014) besetzt werden.

Stellenprofil

Das IEG ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut (http://www.ieg-mainz.de) und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt Forschungen zu den historischen Grundlagen des modernen Europa und unterhält ein internationales Stipendienprogramm. In dem durch die DFG geförderten Projekt »EGO | Europäische Geschichte Online« wird eine zweisprachige transkulturelle Geschichte Europas der Neuzeit im Internet in internationaler und interdisziplinärer Zusammenarbeit aufgebaut (http://www.ieg-ego.eu).

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll die Online-Redaktion in Mainz in der Endphase des DFG-Projekts übernehmen. Er/sie koordiniert und organisiert das Review- und Publikationsverfahren mit Autoren, Fachherausgebern und Übersetzern. Das Tätigkeitsfeld umfasst vor allem die Redaktion wissenschaftlicher Texte in deutscher und englischer Sprache, die Evaluation und Einbindung wissenschaftlicher Internetressourcen sowie die Rechteermittlung und -klärung.

Einstellungsvoraussetzungen

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium in einer historisch arbeitenden Wissenschaft (z.B. mit Schwerpunkt in der Kirchen- und Theologiegeschichte, Literaturgeschichte, Kunstgeschichte, Philosophiegeschichte)
  • Einschlägige Berufserfahrung im Verlags- und Publikationswesen
  • Erfahrung mit digitalen Redaktions- bzw. Content-Management-Systemen
  • Exzellente Englisch-Kenntnisse
  • Aufgeschlossenheit für interdisziplinäres Arbeiten
  • Interesse an vergleichenden, transnationalen und transfergeschichtlichen Ansätzen
  • Ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten

Die Bewerbung von Frauen ist besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Für Fragen steht Ihnen der Projektkoordinator Dr. Joachim Berger zur Verfügung (berger@ieg-mainz.de).

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kenn.-Nr. IEG-EGO-2013 bis zum 11.07.2013 an das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Verwaltung, Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz, und zwar a) auf dem Postweg sowie b) per E-Mail (seibel@ieg-mainz.de, alle Unterlagen in einem PDF zusammenfassen).

Bewerbungsunterlagen können nur dann zurückgesandt werden, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt.

Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 19. Juli 2013 statt.

↗ PDF-Version der Ausschreibung

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1881

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Leiterin/Leiter des Digital Humanities Forschungsverbundes

via Gabriele Kraft

Am Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) der Georg-August-Universität Göttingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Leiterin/Leiters des Digital Humanities Forschungsverbundes

mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) zunächst befristet bis zum 31.03.2015 zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L.

Der MWK Niedersachsen geförderte Forschungsverbund „Digital Humanities“ führt verschiedene international angesehene Infrastruktur-, Forschungs- und Lehreinrichtungen in Niedersachsen zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: innerhalb von drei Jahren das neue und sich entwickelnde Forschungsgebiet der Digital Humanities exemplarisch so weit zu entwickeln, dass der Mehrwert einer solchen Digital-Humanities-Forschung für die Geistes- und Sozialwissenschaften sichtbar wird. Dabei stehen drei Forschungs- und Arbeitsfelder im Fokus des Forschungsverbundes:

  1. Digitale Bibliothek und virtuelles Museum
  2. Internet und Gesellschaft,
  3. Infrastruktur und Lehre.

Das Aufgabenfeld umfasst neben der Sicherstellung der Ziele des Gesamtprojektes und der Teilprojekte, u. a. die Kommunikation und Abstimmung mit Projektpartnern und Netzwerken mit weiteren Akteuren im Bereich Digital Humanities auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, die Koordination und Redaktion des Folgeantrags, die strategische Ausrichtung des Gesamtprojekts und erfolgreiche Einbindung in die Gesamtstrategie des Göttingen Research-Campus für die Digital Humanities, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.

Voraussetzungen sind ein Universitätsabschluss in den Geistes- oder Sozialwissenschaften mit nachgewiesener Erfahrung in den Digital Humanities, (Promotion wünschenswert), ein ausgeprägtes technisches Verständnis, nachgewiesene Erfahrungen in der Projektleitung und der Beantragung, Durchführung und Abwicklung von Drittmittel-Projekten, sehr hohe Kommunikationskompetenz im Umgang mit nationalen und internationalen Wissenschaftspartner, sehr gute organisatorische Fähigkeiten und Zeitmanagement, ausgeprägte Teamerfahrung und Erfahrung in der Personalführung sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 31.07.2013, vorzugsweise in elektronischer Form, erbeten an Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH), Papendiek 16, Heyne-Haus, 37073 Göttingen, gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Gerhard Lauer (gerhard.lauer@phil.uni-goettingen.de) zur Verfügung.

Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von fünf Monaten nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. Eine Rücksendung erfolgt nur bei einem beigefügten, ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1856

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BBAW sucht MitarbeiterIn für Personendaten-Repositorium

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) sucht für das von der DFG geförderte Projekt „Personendaten-Repositorium“ zum 01.Juni 2013 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in mit Erfahrungen in den Digital Humanities mit der Hälfte der tariflichen Arbeitszeit und vorerst befristet für ein Jahr (bei erfolgreichem Projektverlauf Verlängerung um ein weiteres Jahre möglich).

Ziel des DFG-Projekts „Personendaten-Repositorium“ ist die Weiterentwicklung des an der BBAW konzipierten und implementierten Personendaten-Repositoriums und seine Etablierung innerhalb der nationalen und internationalen geisteswissenschaftlichen Forschungslandschaft.

Aufgaben:

  • Umsetzung des erweiterten PDR-Datenmodells für komplexe Datenstrukturen
  • Konzeption und Aufbau von Datenmapping- und Datenmanagement-Strukturen für heterogene Personendaten-Bestände
  • Entwicklung von Datenanalyse-Algorithmen zur Korrektur und Auswertung der Personendatenbestände
  • Darstellung der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen und Workshops sowie Nutzerschulungen

 

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene einschlägige Hochschulausbildung,
  • nachgewiesene Erfahrungen bei der Datenmodellierung und –verarbeitung mit XML und XSLT
  • Kenntnisse mindestens einer Skript-Sprache, vorzugs weise Perl
  • sehr gute Kenntnisse in der Algorithmen-Programmierung
  • Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit
  • ausgeprägte Teamfähigkeit und Erfahrungen in der Projektarbeit.

 

Die Vergütung erfolgt bei entsprechender Qualifikation nach E 13 des Angleichungs-TV Land Berlin.
Bewerbungen von Frauen sowie von Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.
Aussagekräftige Bewerbungen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer IAG 04/13 in der
Betreffzeile möglichst elektronisch bis zum 21.05.2013 an die
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
z. Hd. Frau Dr. Ute Tintemann
tintemann@bbaw.de
Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin

Der gesamte Ausschreibungstext findet sich unter: http://www.bbaw.de/stellenangebote/2013/2013-05-02_Ausschreibung_WiMi_PDR.pdf

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1710

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Doktorandenstelle in Computerlinguistik/Informatik (3 Jahre, Universität Zürich)

Die Rechtsquellenstiftung des Schweizerischen Juristenvereins sucht

eine Doktorandin oder einen Doktoranden,

die/der in einem kleinen, interdisziplinären Team eine Datenbank zu historischen Personen, Orten und Begriffen – und Beziehungen zwischen ihnen – mit Verweisen auf die Quellentexte der Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen (SSRQ) entwickelt.

In der Sammlung wird rechtshistorisches Quellenmaterial aus allen Teilen der Schweiz vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit (1798) in den verschiedenen Landessprachen sowie Latein ediert. Die Daten der SSRQ zeichnen sich durch ihre Komplexität aus: Zunächst hat praktisch jede Entität mehrere Namen bzw. Namensvarianten. Zweitens haben viele Daten eine zeitliche Dimension. Drittens gibt es eine Vielzahl von Beziehungen zwischen allen Entitäten. Die Datenbank soll es ermöglichen, alle relevanten Informationen in strukturierter Form zu erfassen und abzufragen.

Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Themenkreis mit dem Ziel der Promotion wird erwartet. Die Finanzen sind für eine dreijährige Projektzeit gesichert.

Qualifikationen:

  • Master oder Diplom in Computerlinguistik, Informatik oder einem verwandtem Fach
  • Sehr gute Programmierkenntnisse
  • Sprachen: Deutsch, Englisch; weitere (Landes-)Sprachen der Schweiz sind ein großes Plus
  • Kenntnisse von Semantic Web-Technologien, Erfahrung mit kontrollierten Vokabularen, Ontologien und Thesauri sowie Interesse an historischer Forschung sind von Vorteil

Aufgaben:

  • Mitarbeit an der Erstellung eines Prototypen und der Definition der Anforderungen
  • Datenmodellierung
  • Spezifikation der Benutzungsoberfläche
  • Evaluation und Auswahl der zu verwendenden Technologien
  • Implementierung
  • Import der vorhanden Daten, Tests

Arbeitgeberleistungen:

  • Doktorandenlohn entsprechend den Vorgaben des Schweizerischen Nationalfonds (42’000 – 48’000 CHF pro Jahr)
  • Weiterbildung an Konferenzen oder Summer Schools werden unterstützt
  • Kleines, hochmotiviertes, interdisziplinäres Team; Anbindung an die Institute für Computerlinguistik und Informatik
  • Hoher Lebensstandard in Zürich, einer der attraktivsten Städte Europas

Vorgesehener Projektbeginn: Sofort oder nach Vereinbarung

Bewerbungsunterlagen: CV, Zeugnisse und Verzeichnis der absolvierten Kurse senden Sie bitte an Dr. Pascale Sutter, Leiterin der Rechtsquellenstiftung (pascale.sutter@ssrq-sds-fds.ch), die Ihnen auch für weitere Informationen gerne zur Verfügung steht.

Bewerbungsfrist: Ab sofort, Dossiers werden laufend geprüft

Arbeitgeber: Rechtsquellenstiftung des Schweizerischen Juristenvereins, in enger Zusammenarbeit mit Professor Abraham Bernstein, Institut für Informatik UZH, und Professor Martin Volk, Institut für Computerlinguistik UZH

Aufgabe: Realisierung einer Datenbank zu historischen
Personen, Orten und Begriffen

Arbeitsort: Universität Zürich, Zürich, Schweiz

PDF-Version der Ausschreibung

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1655

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Stellenangebot im Bereich kontrollierte Vokabulare für die historische Forschung

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz bietet eine

Stelle für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt (TV-L E 13)

im Bereich »kontrollierte Vokabulare für die historische Forschung«.

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft. Es ist ein selbstständiges außeruniversitäres Forschungsinstitut. Seine Aufgabe ist die wissenschaftliche Erforschung der europäischen Geschichte. Das IEG engagiert sich außerdem bei der Schaffung von Infrastrukturen für Digital Humanities in den historisch arbeitenden Wissenschaften. Unter anderem ist das IEG ein Partner im europäischen DARIAH-Verbund (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities) und dem deutschen Beitrag, DARIAH-DE.

Im Kontext von DARIAH-DE bietet das IEG eine Stelle für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an, möglichst ab Juni 2013. Die Stelle ist in einem Teilprojekt angesiedelt, das sich mit dem Entwurf und der Entwicklung von kontrollierten Vokabularen für die historische Forschung beschäftigt; insbesondere geht es um ein Vokabular für die Beschreibung historischer Ortstypen.

Bewerber sollten entweder einen Hintergrund in Informatik oder einem informatiknahen Fach (z. B. Computerlinguistik) und historisches Interesse haben, oder einen Hintergrund in einer historisch arbeitenden Wissenschaft (z. B. Geschichte, Theologie) und gute Informatikkenntnisse haben.

Es handelt sich um eine halbe Stelle; die Idee ist, dass der Stelleninhaber, die Stelleninhaberin zur Hälfte im Projekt arbeitet und die andere Hälfte der Zeit für die Erarbeitung eines Promotionsprojekts, Förderantrages o. ä. nutzt, mit der Möglichkeit von Austausch und Diskussionen mit Wissenschaftlern am IEG zu profitieren.

Nähere Informationen (in Englisch)

Bewerbungsfrist ist der 7. Mai 2013.

Die Bewerbung von Frauen ist besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Fragen richten Sie bitte an Dr.-Ing. Michael Piotrowski (piotrowski@ieg-mainz.de, Tel. +49 6131 39-39043); bitte beachten Sie die zusätzlichen Informationen in der vollständigen englischsprachigen Ausschreibung).

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1610

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Drei eHumanities-Projektstellen an der Universität Tübingen

An der Universität Tübingen sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei Projekt-Stellen für

wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (TV-L E 13) im Umfang von jeweils 50% einer Vollzeitstelle

zu besetzen. Zwei Stellen sind projektbedingt auf drei Jahre, eine auf zwei Jahre befristet.

Projekt 1 (2 x 0,5 TV-L E13, 36 Monate)

Mit Mitteln aus dem IQF-Programm des Landes baut die Universität Tübingen bis 2015 ein innovatives Lehrangebot auf, das Studierenden geisteswissenschaftlicher Disziplinen informationstechnologische Kompetenzen vermittelt, die sowohl zur Berufsqualifizierung beitragen als auch den Weg zu forschungsbezogenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fach-Anwendungen (Digital Humanities) eröffnen. Das Angebot wird in enger Kooperation des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums mit der Philosophischen Fakultät und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät eingerichtet.

Die Stelleninhaber sollen Veranstaltungen und Kurse in Modulen der Digital Humanities durchführen. Mögliche Themenbereiche sind z.B. Erschließungsverfahren und Beschreibungssprachen für Primär- und Sekundärdaten, Aufbau von Datenbanken für geisteswissenschaftliche Fragestellungen, digitale Publikation und Edition, Quantitative und qualitative Analyseverfahren für historische Fragestellungen, Einsatz von geographischen Informationssystemen. Die konkreten Angebote richten sich nach dem jeweiligen Erfahrungs-/Studien-Profil der Bewerber/innen.

Dabei ist ein Lehrdeputat von jeweils 8 SWS zu erbringen.

Enge Abstimmung mit den weiteren haupt- und nebenamtlichen Dozenten des Lehrangebots wird ebenso erwartet wie die Kooperation mit den Verantwortlichen für den Aufbau einer Infrastruktur E-Science / Digital Humanities, die im Rahmen des Zukunftskonzepts der Universität erfolgt und aus Mitteln der Exzellenzinitiative gefördert wird.

Vorausgesetzt werden:

  • Universitätsabschluss in einschlägigen Disziplinen mit nachgewiesener Erfahrung im Bereich e-Humanities bzw. Informationstechnologie in den Geisteswissenschaften
  • Lehrerfahrung und hochschuldidaktische Kenntnisse
  • Fundiertes Wissen über die Entwicklungen und Anwendungsbereiche von Digital Humanities
  • Hohe Kommunikationskompetenz für den Dialog mit unterschiedlichen Fach-Kulturen, sehr gute Teamfähigkeit;
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Projekt 2 (0,5 TV-L E13, 24 Monate)

Im Projekt NaLiDa (http://www.sfs.uni-tuebingen.de/nalida/de/) wird mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Infrastruktur zur nachhaltigen Beschreibung und Archivierung sprachwissenschaftlicher Forschungsprimärdaten in enger Kooperation zwischen dem Seminar für Sprachwissenschaft und dem Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der Eberhard Karls Universität Tübingen mit dem Ziel einer Verstetigung aufgebaut.

Der Schwerpunkt der Arbeit wird in den Arbeitspaketen Sammlung und Analyse, sowie Res-sourcenaufbereitung und Nachweis (mit persistenter Referenzierbarkeit) der Forschungsdaten liegen. Dabei sollen standardisierte und qualitätssichernde Arbeitsabläufe konzipiert und implementiert werden.

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes einschlägiges Universitätsstudium
  • Vertrautheit mit Metadatenformaten und Fragen der Zusammenführung bzw. Abbild-barkeit unterschiedlicher Formate
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Sensibilität für urheberrechtliche Fragestellungen im Forschungsdatenkontext

Erwünscht sind weiterhin:

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit komplexen digitalen Informationen wie z. B. Forschungsdaten in Form von Datenbankinhalten
  • Gute Programmierkenntnisse, vor allem in Scriptsprachen
  • Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Webportalen und Repository-Software
  • Kenntnisse des Entwicklungsstands der digitalen Langzeitarchivierung

Bei Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen wäre es auch denkbar, die Projektstelle NaLiDa durch Kombination mit einer Stelle aus dem Bereich Lehre Digital Humanities zu einer Vollzeitstelle aufzustocken.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich um ihre Bewerbung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte in elektronischer Form bis zum 3.Mai 2013 an direktion@ub.uni-tuebingen.de. Telefonische Rückfragen unter: 07071 / 29 – 72505

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1576

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Deutsches Museum in München sucht Projektleiter/in für Digitalisierung

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist am Deutschen Museum in München die Position eines/r Projektleiters/in für die gemeinsamen Digitalisierungsaktivitäten von Objektsammlungen, Bibliothek und Archiv (“Deutsches Museum Digital”) zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören u.a.

  • Strukturieren der Kernfragen, Identifizierung von Herausforderungen und Erarbeiten
    von Lösungen für die spartenübergreifende Online-Präsentation der
    digitalisierten Bestände des Deutschen Museums
  • Aufbau der organisatorischen und technischen Strukturen in Zusammenarbeit mit den Zentral- und Fachabteilungen
  • Leiten und Führen der Arbeitsstränge zum Endprodukt, Koordinieren der Maßnahmen,
  • Planung und Koordinierung der Mittel- und Ressourcenverwendung
  • Repräsentation des Projekts in- und außerhalb des Deutschen Museums durch Vorträge und Publikationen.

Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. Bewerbungsschluß ist der 18.04.2013.

Vollständiger Ausschreibungstext und weitere Informationen: http://www.deutsches-museum.de/information/wir-ueber-uns/stellenangebote/  .

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1514

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SUB Göttingen sucht Koordinator/in für Digitalisierung und Portalpräsentation

 

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) ist im Bereich der Digitalisierung des kulturellen Erbes auf den Ebenen Universität, Land, Bund und international vielfältig engagiert. Zum Ausbau ihrer Aktivitäten sowohl hinsichtlich der niedersächsischen Landeseinrichtungen als auch der Fakultäten der Universität Göttingen sucht die SUB für die Dauer von zunächst 24 Monaten eine(n)

Koordinatorin / Koordinator für Digitalisierung und Portalpräsentation
(Vollzeit, Entgeltgruppe 13 TV-L)

 Die Stelle ist auch teilzeitgeeignet.

 Zu den Aufgaben der Koordinatorin / des Koordinators gehören:

  • Beratung von Landeseinrichtungen und Fakultäten hinsichtlich der Produktion von Digitali­saten unter Berücksichtigung von aktuellen technischen Standards
  • Abstimmung universitärer und landesweiter Digitalisierungsvorhaben und deren Präsenta­tion im  World Wide Web
  • Weiterentwicklung von Konzepten für unterschiedlichste digitale Nutzungsszenarien, z. B. Einbindung und Präsentation von Digitalisaten in verschiedene Portale, Einbezie­hung weiterer Quellen und Verknüpfung mit Ausstellungen
  • Vertretung der SUB in Arbeitsgruppen z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek

 Vorausgesetzt werden:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium und dokumentierte Erfahrungen im Bereich digitaler Nachweissysteme und Portale
  •  Vertieftes Verständnis für die Anforderungen von Retrieval-Portalen in den Bereichen Struktur, Gestaltung, Benutzerführung, Usability, technischer Aufbau
  • Gute Kenntnisse im Bereich Metadaten (Normdaten, XML-basierte Beschreibungs­formate wie METS/MODS, EAD, LIDO)
  •  Sehr gute organisatorische Fähigkeiten, gutes Zeitmanagement
  •  Hohe interdisziplinäre und interkulturelle Kompetenz, sehr gute Kommunikation und Teamfähigkeit
  • Breites Allgemeinwissen und Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen
  • Gute Englischkenntnisse.

Die SUB Göttingen bietet eine attraktive Arbeitsumgebung sowie die Gelegenheit, eingebun­den in vielfältige Aktivitäten am Aufbau nationaler und internationaler Forschungsinfrastruktu­ren und -dienste mitzuwirken.

 Bei gleicher Eignung werden bei der Auswahl Schwerbehinderte bevorzugt.

 In vielen Bereichen der Universität Göttingen sind Frauen unterrepräsentiert. Deshalb sind die Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden in Arbeitsbereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, bei entsprechender Qualifikation im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten mit Vorrang berücksichtigt.

Fragen zu dem Projekt beantwortet Ihnen gerne Herr Ralf Stockmann (stockmann(at)sub.uni-goettingen.de).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in Kopie bis zum 20.02.2013 an den Direktor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Prof. Dr. Norbert Lossau, Platz der Göttinger Sieben 1, 37070 Göttingen. E-Mail-Bewerbungen (an die Adresse kanzlei(at)sub.uni-goettingen.de) sind ausdrücklich willkommen.

Hinweis: Die üblichen Bewerbungsunterlagen bitte nur in Kopie einreichen. Es erfolgt keine Rücksendung. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von fünf Monaten vernichtet. Bei einem beigefügten frankierten Freiumschlag erfolgt eine Rücksendung der Unterlagen.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1378

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TextGrid sucht Wissenschaftlich-technische/n Software-Architekt/in

Im Arbeitspaket “Betrieb und Softwarepflege Repository”, betreut von der SUB Göttingen, sucht TextGrid für den Bereich Technisches Qualitätsmanagement

eine/n wissenschaftlich-technische/n Software-Architekt/in in Teilzeit (75%, TV-L 13) .

Aufgaben sind u.a.

  • die innovative Weiterentwicklung der TextGrid-Middleware in Zusammenarbeit mit der GWDG, Weiterentwicklung der TextGrid Indizierungs-Infrastruktur für die Recherche in Bezug auf Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Performanz
  • die wissenschaftliche Konzeption, technologische Begleitung und Dokumentation verschiedener TextGrid Publikations-Prozesse und -Workflows
  • und die Konzeption und Umsetzung von Monitoring-Konzepten für die TextGrid-Infrastruktur in Bezug auf Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Performanz.

Vorausgesetzt werden u.a.

  • Hochschulstudium der Informatik oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrungen im Aufbau von (verteilten) Repositorien, z.B. mit Fedora, iRODS etc.
  • Erfahrungen mit Lucéne und SOLR
  • Programmierkenntnisse und grundlegendes Verständnis von Service-Architekturen wie z.B. SOAP und REST
  • Gute Kenntnisse in XML und verwandten Themen, wie TEI, XSLT, XPATH
  • Gute Kenntnisse in RDF
  • Sehr gute Kenntnisse in Linux

Bewerbungsschluss ist der 15.02.2013.

Stellenausschreibung und weitere Infos hier.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=1304

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