FM4 zu Pikettys Kapital im 21. Jahrhundert

Für Malmoe und FM4 hat Pinguin es sich angetan, Thomas Pikettys 800-Seiter Das Kapital im 21. Jahrhundert durchzuackern; er kommt zum Schluss: Doch eines ist sicher: Sich auf die eine oder andere Weise vom Buchinhalt zu informieren, ist höchst sinnvoll verbrachte Zeit.

Na, wenn das keine Empfehlung für folgendes unter der Beteiligung von Ingo Stützle soeben herausgekommene Papier-Buch (ob's auch elektronisch erscheint?) ist:

Kaufmann, Stephan/Stützle, Ingo: Kapitalismus: Die ersten 200 Jahre. Thomas Pikettys »Das Kapital im 21. Jahrhundert« – Einführung, Debatte, Kritik. Berlin: Bertz + Fischer, 2014, 112 Seiten. [Verlags-Info]

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022216448/

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Tagung zum Betteln in Salzburg, 12.-14.5.2014

Spannende Tagung, die das FriedensBüro Salzburg kommenden Mai veranstaltet:

Betteln. Eine Herausforderung.
Infos: http://www.friedensbuero.at/s6vayrb1

Ankündigung:

Betteln als soziales Phänomen polarisiert - im internationalen Kontext genauso wie innerhalb einer Kommune. Die teilweise stark polarisierende öffentliche Diskussion über diese Problematik offenbart die Notwendigkeit, sich tiefer und ganzheitlicher damit auseinander zu setzen.
Diese Tagung spannt einen Bogen über die vielen Ebenen dieses Phänomens. Für die Frage der gesellschaftlichen Herausforderung bedeutet dies die Notwendigkeit einer gemeinsamen und interdisziplinären Auseinandersetzung aller Beteiligter: Von Kaufleuten, SozialarbeiterInnen, PolizistInnen, PolitikerInnen bis zu Personen aus unterschiedlichen NGOs sind deshalb alle herzlich eingeladen, die sich in irgendeiner Form mit dem Thema Betteln konfrontiert sehen. Die Einladung richtet sich auch an jene, die sich aus privater Motivation mit dieser Problematik auseinandersetzen möchten.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/714918968/

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Buchpräsentation Ingo Stützle zu Austerität als politisches Projekt zum Nachhören

Von Ingo Stützles Buchpräsentation letzte Woche in Wien habe ich nur die letzten fünf Minuten der Diskussion mitbekommen; wer sie sonst noch versäumt hat, kann sein tags zuvor beim Bildungsverein der KPÖ Steiermark in Graz gehaltenes Einleitungsstatement nun als MP3 nachhören.

Stützle, Ingo: Austerität als politisches Projekt. Von der monetären Integration Europas zur Eurokrise. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2013. [Verlags-Info]

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/528989290/

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Eine Analyse der Sozialpartnerschaft

Schöne Analyse der Sozialpartnerschaft, erstellt von Hanns Eisler in einem Gespräch im November 1960:

Nun gibt's sogar 'Sozialpartnerschaft': Der Arbeiter ist der 'Sozialpartner' des Unternehmers – 'Gehen wir fischen', sagte der Angler zum Wurm.

Herrmann, Dieter B.: "Ich bin mit jedem Lob einverstanden". Hanns Eisler im Gespräch 1960-1962. Leipzig/Hildburghausen: Salier, 2009, S. 44.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/434208510/

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IFK-Vortrag von Stefan Laube über den Markt als Kreatur

Kommende Woche am IFK: Ein Vortrag von Stefan Laube zum Thema "Nervöse", "verrückte", "gefährliche" Märkte. Finanzhandel und die Klassifikation des Markts als Kreatur.

Zeit: Mo, 22.4.2013 , 18:00 Uhr
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Das heute verbreitete Verständnis von Märkten ist von zwei grundlegenden Ideen geprägt. Einerseits bezeichnet der Markt einen Ort, der Käufer und Verkäufer zusammenbringt, um mit Gütern zu handeln, seien es Bazare in nichtwestlichen Kulturen, seien es (vorelektronische) Börsenplätze in finanzkapitalistischen Gesellschaften. Zum anderen gelten Märkte als ein Mechanismus, der die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage regelt, eine Vorstellung, die zentral für das wirtschaftswissenschaftliche Verständnis von Märkten ist. Ausgehend von der ethnografischen Beobachtung des hochtechnologisierten Finanzhandels thematisiert Stefan Laube in seinem Vortrag eine andere Variante der symbolischen Bestimmung eines Markts: seine Verlebendigung als eine Kreatur, die unabhängig von den Marktteilnehmern und auf ganz bestimmte Art und Weise agiert. So verwenden Finanzhändler Konzepte wie Stimmung oder Lebendigkeit, wenn sie sich über das Ausmaß an Preisfluktuationen unterhalten; sie sprechen von verrückten, gefährlichen oder toten Märkten, von Märkten, die vernünftig sind oder nervös. Stefan Laubes Analyse bietet eine Deutung von Finanzmärkten aus der Perspektive einer Soziologie der Praktiken.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/342798667/

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Soziologischer Wochenrückblick im Zeitraum 16.-31. März 2013

In den letzten zwei Wochen ging es in der Soziologie besonders um die Finanzwelt und Wirtschaftslage: Von der Agenda 2010, über den Homo oeconomicus bis zur Rolle des Geldes und einer interessanten Langzeitstudie über das Leben auf dem Land. Darüber … Weiterlesen

Quelle: http://soziologieblog.hypotheses.org/4560

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