Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verbundprojekt „Etablierung eines Netzwerks zur Entwicklung eines Thesaurus historischer Medizinobjekte“ (THIMO) (m/w/d)

Die Medizinische Sammlung der FAU am Lehrstuhl für Geschichte der
Medizin der Friedrich-Alexander-Universität sucht für das Verbundprojekt
„Etablierung eines Netzwerks zur Entwicklung eines Thesaurus
historischer Medizinobjekte“ (THIMO) eine/n wissenschaftliche/n
Mitarbeiter/in, in Teilzeit (50%) zum nächstmöglichen Zeitpunkt,
befristet für die Dauer von zwei Jahren. Verbundprojektpartner sind die
Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, die Medizin-
und Pharmaziehistorische Sammlung der Christian-Albrechts-Universität zu
Kiel und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité.

Die wissenschaftlichen und universitären Sammlungen und Museen befinden
sich in einem rasanten Digitalisierungswandel. Immer mehr Sammlungen und
Museen gehen mit ihren Objekten den Weg in die digitale Öffentlichkeit,
es wächst nicht nur die Zahl der in Objektdigitalisaten verfügbaren
Objekte, sondern auch die Tiefe der im Internet verfügbaren
Erschließungsdaten. Umso dringlicher wird eine normierte
Bezeichnungspraxis der Objekte, die den Bedarf der Expert*innen des
jeweiligen Bereichs im wissenschaftlichen Diskurs ebenso zuverlässig
bedient wie denjenigen benachbarter Disziplinen sowie der interessierten
Öffentlichkeit.

Ziel des DFG-finanzierten Kooperationsprojekts „THIMO“ ist die
Etablierung eines Expert*innennetzwerks aus Sammlungsverantwortlichen im
Bereich der Medizingeschichte, Spezialist*innen in Vokabularprojekten
und informationswissenschaftlichen Expert*innen sowie solchen aus der
(sammlungs- und museumsbezogenen) Informatik. Aufgabe des Netzwerks ist
es, Strategien für die kollaborative Entwicklung eines Thesaurus als
forschungsrelevante Informationsinfrastruktur zu erarbeiten. Das
Netzwerk soll in einer Reihe von Workshops über 2 Jahre entstehen und in
ein Projekt zur konkreten Erstellung eines Thesaurus historischer
Medizinobjekte münden.

Weitere Informationen und zum Bewerbungsverfahren:
<https://www.jobs.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22723

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Rezension: Adam Tooze – The Deluge. The Great War and the Remaking of Global Order 1916-1931 (Teil 4)

 

Teil 3 hier.

Adam Tooze – The Deluge. The Great War and the Remaking of Global Order 1916-1931 (Deutsch) (Hörbuch)

Auch in Kleinasien war die britische Position katastrophal. Der Konflikt mit Frankreich war hoch aggressiv, und der Versuch, das osmanische Regime zu instrumentalisieren, scheiterte und führte zu seinem endgültigen Untergang. Auch die Unterstützung der Griechen brachte nicht den erhofften Erfolg, sondern sorgte bei Smyrna einerseits für ein genozidales Massaker und andererseits für einen Beweis britischer Impotenz, falls es noch eines bedurft hätte. Tooze sieht Großbritannien in Folge der verketteten Desaster - Indien, Irland, Genua, Türkei - am Rand des Krieges, der auch die nun Deutschland und die Türkei stützende Sowjetunion einbezogen hätte. Letztlich gelang es nur mit bitteren Kompromissen und viel Gesichtsverlust, von diesem Abgrund zurückzuweichen.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2025/08/rezension-adam-tooze-deluge-great-war.html

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Hätte ich das mal eher gewusst …mit Tomasz Jankowski

Can you describe your project in three sentences and explain the digital component of your work? Archives across East Central Europe, whether in Prague, Berlin, Riga, or in Kyiv, hold nominal census lists, unique historical sources documenting hundreds of thousands of individuals. A surprising portion of these pertain to Jews, even dating back to the mid-eighteenth century. In recent years I have become curious as to whether we can draw broad insights into the demography and family history of the Ashkenazi Jews living across the … Continue reading Hätte ich das mal eher gewusst …mit Tomasz Jankowski

Quelle: https://href.hypotheses.org/5041

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DH Con – 2025: Building access and accessibility open science to all citizensIn Lisbon, Portugal

Dank der Unterstützung des Verbands der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum in Form eines Reisestipendiums konnte ich an der DH Konferenz 2025 in Lissabon, Portugal, teilnehmen.
Passend zu diesem Beitrag entstand auch ein Vlog, der hier auf YouTube verfügbar ist.

Unter dem Motto „Building access and accessibility open science to all citizens” fand vom 14. bis 18. Juli 2025 in Lissabon die Konferenz  für Digital Humanities 2025 statt. Als Masterstudentin im letzten Semester war es für mich eine großartige Gelegenheit, an der Konferenz teilzunehmen und vor allem ein Universitätsprojekt vorstellen zu können. Es war auch eine Gelegenheit, den Forschungsaspekt der Digital Humanities zu erkunden und viel über verschiedene Projekte, Techniken und Pläne in diesem Bereich zu lernen. Bei dieser ersten Erfahrung war ich glücklicherweise nicht alleine, sondern wurde von einem Kollegen begleitet, der ebenfalls an dem zu präsentierenden Projekt mitgearbeitet hatte, sowie von unseren Professoren, die unsere Arbeit betreut haben.

Teilnahme an den Vorträgen



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22717

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