Wissenschaft via WordPress: Bloggend forschen mit de.hypotheses (12.09.2024)

Dr. Ulrike Stockhausen, Loïc Oberdorfer (DHI Paris, Max Weber Stiftung)

Termin: 12.09.2024, 10:15-13:15 Uhr, online

Beschreibung:

Welche Möglichkeiten bietet ein Wissenschaftsblog, um die eigenen Forschungsprozesse und -erkenntnisse mit Interessierten zu teilen? Welchen Mehrwert bringt ein Blog für die Sichtbarkeit und die Vernetzung mit anderen Forschenden? Und vor allem, wie geht das eigentlich: ein Wissenschaftsblog betreiben?



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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/5511

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Digitales Praxislabor 2022 (Digital History)

Eine Veranstaltungsreihe der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Aufgrund der hohen Nachfrage bietet dies AG Digitale Geschichtswissenschaft (VHD) auch in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe zu digitalen Methoden und Tools rund um die historische Forschung an. Sie sind herzlich eingeladen, eine oder mehrere dieser Veranstaltungen wahrzunehmen. Das Programm bietet ein reiches Spektrum von Angeboten im Umgang mit qualitativen und quantitativen Methoden sowie zur Strukturierung, Bereinigung, Anreicherung und Publikation von Daten. Auf den Websites der AG Digitale Geschichtswissenschaft finden Sie allgemeine Hinweise und Beschreibungen zum Workshop-Programm. Diese führen Sie zu den jeweiligen individuellen Informationsangeboten der Workshop-Anbieter. Bitte beachten Sie, dass Aktualisierungen und Anmeldungsmöglichkeiten nur auf diesen letztgenannten Websites gegeben werden.

Mit herzlichen Grüßen, im Namen des Komitees der AG Digitale Geschichtswissenschaft
Katrin Moeller

Workshopbild



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=17699

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Wissenschaftliches Bloggen mit de.hypotheses

Celia Burgdorff, Britta Hermans, De.hypotheses

Termin: Mittwoch, 18.05.2022, 11:00-13:00 Uhr

Beschreibung:

Der Workshop ist in zwei Teile gegliedert: Zunächst werden konzeptionelle und wissenschaftliche Aspekte des Bloggens allgemein thematisiert und einige best-practice-Beispiele aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften vorgestellt. Behandelt werden dabei u.a. die Fragen: Wie sieht ein guter wissenschaftlicher Blogbeitrag aus?

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3978

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Bloggen in den Geisteswissenschaften – Workshop bei der DARIAH-DE Grand Tour 2018

Geisteswissenschaftliche Blogs werde seit einigen Jahren als digitale Publikationsorte, als Instrumente des Forschungsmarketings oder zur wissenschaftlichen Selbstreflexion genutzt. Die mediale Freiheit der (fast) undefinierten Gattung, die technischen Möglichkeiten, die über die der üblichen Social Media hinausgehen und die Verwandtschaft zum analogen Tagebuch erlauben dieses weite Spektrum wissenschaftlichen Bloggens.

Blogs ermöglichen schnelles Publizieren von Forschungserkenntnissen, sie geben Einblick in den wissenschaftlichen Prozess und den Arbeitsalltag Forschender – sie fördern die Vernetzung fächerübergreifender Communities und erlauben es WissenschaftlerInnen ihre Arbeit in die Gesellschaft hineinzutragen – aber sie haben immer noch mit Skepsis und Vorurteilen zu kämpfen.

Das von Max Weber Stiftung und Open Edition getragene Blogportal de.hypotheses bietet als nicht-kommerzielles wissenschaftliches Blogportal im deutschsprachigen digitalen Raum die Möglichkeit, kostenlos und unabhängig zu bloggen. Mit Perma-Links und dem Versprechen der Langzeitarchivierung, der Vergabe von ISSN und der Bündelung qualitätsgesicherter Blogs  schaffen wir ein Werkzeug der wissenschaftlichen Kommunikation und Vernetzung und fördern so digitales Publizieren und eine offene Wissenschaftskommunikation.

Bei der DARIAH Grand Tour bieten wir einen Workshop für Bloggerinnen und Blogger in spe an: Neben konzeptionellen und rechtlichen Fragen liegt der Schwerpunkt auf der technischen Seite des Bloggens, sodass die Teilnehmenden nach dem Workshop direkt loslegen können.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10130

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Wissenschaftliches Bloggen beim Historikertag 2016

29004764332_dffb643444_zWorkshop: Wissenschaftliches Bloggen
Dienstag, 20.9.2016, 14h30-18h00

Veranstalter: Deutsches Historisches Institut Paris (DHIP) und Max Weber Stiftung

Leitung: Mareike König, Paris, Charlotte Jahnz, Bad Godesberg

Ort: Computerraum, Philturm

Max. 20 Plätze, Anmeldung notwendig

Wissenschaftliche Blogs haben ein hohes Potential für die schnelle Verbreitung und Diskussion aktueller Forschungsinhalte. Als öffentlich geführte wissenschaftliche Notizbücher eignen sich Blogs zur selbstkritischen Reflexion und zur Dokumentation des eigenen Forschungsprozesses sowie zum Austausch mit der Fachcommunity.

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Quelle: http://bloghaus.hypotheses.org/1712

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1000 Einträge im Katalog von Hypotheses!

Wir freuen uns, dass der Katalog von Hypotheses nun tausend Einträge umfasst. Diese symbolträchtige Zahl krönt das sechsjährige Bestehen der Plattform sowie den kürzlich gefeierten dritten Geburtstag des deutschsprachigen Portals. Die Zahl spiegelt die Dynamik der Community sowie die Qualität der Blogartikel wider, die täglich auf Hypotheses veröffentlicht werden.

Aus diesem Anlass möchten wir repräsentativ zehn Blogs unterschiedlicher Disziplinen, Thematiken, Länder und Sprachen mit ihren selbstgewählten Beschreibungen vorstellen. Die Blogs wurden von den französisch-, deutsch- und spanischsprachigen Community Managements ausgewählt und kürzlich dem Katalog hinzugefügt.

Digital Humanities LAB at CVCE
The Digital Humanities lab at the Centre virtuel de la connaissance sur l’Europe (CVCE) is an interdisciplinary team whose goal is to develop an innovative digital research infrastructure for disseminating enhanced publications in the field of European Integration Studies. This blog will provide the DHLab with a forum for the exchange of information and ideas associated with our ongoing digital humanities project. It will provide the opportunity to discuss the innovative projects we are working on and the issues and challenges we face developing tools and techniques for multi-lingual digital research environments that utilise a wide variety of data types (pictures, text, video, maps cartoons, etc).

Lxnights. Exploring Nightlife and Urban Transformation in Contemporary Lisbon
This blog is a collaborative research venture linked to a research project called “LXNights Project. Nightlife, Gentrification and the Studentification of Lisbon’s nights. Exploring New Forms of Urban Inequality in Times of Crisis.

Réseau SHS Ebola. SHS Ebola network
Réseau des chercheurs en anthropologie et autres sciences humaines et sociales travaillant sur l’épidémie de virus Ebola.

WEB90. Patrimoine, mémoires et histoire du web dans les années 1990
Où en sont l’histoire de l’internet et du web aujourd’hui ? Quelle place les archives du web et plus globalement le patrimoine nativement numérique (web, groupes de discussion, BBS, etc.) peuvent-ils jouer dans leur histoire ? Quels sont leurs apports mais aussi les freins méthodologiques, juridiques, techniques que rencontre le chercheur ? Autant de questions auxquelles il s’agira d’apporter des pistes de réponses au cours d’un projet dédié au « Patrimoine, mémoires et à l’histoire du web en France dans les années 1990 », soutenu par l’Agence nationale de la recherche.

Fantaterror. Le cinéma fantastico-horrifique espagnol sous le tardofranquisme (1968-1975)
Entre 1968 et 1975, soit la fin de la dictature franquiste en Espagne, se développe un âge d’or du cinéma fantastique et horrifique (dit « fantaterror », contraction de « fantastic » et « terror »). Cet âge d’or nous amène à questionner les notions de représentations sociales et politiques de l’Espagne de l’époque. Au fil des films étudiés, notre objectif est de voir comment ce genre cinématographique codifié reflète le contexte historique trouble dans lequel il est produit. Seront ainsi convoquées les notions de genre, la domination masculine, de répression sociale ou encore de panique morale, tous ces concepts participant à la compréhension d’un univers cinématographique idéologisé qui a recourt à des nombreux procédés visuels et narratifs pour subvertir les conventions de son temps.

Déjà vu. Carnet de recherche visuelle de Patrick Peccatte
Recherches actuelles sur la redocumentarisation, les objets informationnels, les théories de la fiction, les pulps et les comics, et, surtout, les dispositifs de représentation de la guerre dans la culture ordinaire.

beruf:geschichte. Blog zur Praxis- und Berufsorientierung für Historikerinnen und Historiker
Ist Geschichte ein Beruf oder eine Berufung? Was bedeutet es, Historikerin oder Historiker zu sein? Ausgehend von diesen Fragen befasst sich das Blog der mit den Themen Praxis- und Berufsorientierung für Historikerinnen und Historiker. Es bietet Informationen über Berufsbilder von Historikern sowie über aktuelle Angebote (z.B. Praktikumsplätze) und begleitet universitäre Lehrveranstaltungen.

Moral Economy. Moral und Kapitalismus in Frankreich 1850-1920
Moral und Kapitalismus, oder allgemeiner: Moral und Ökonomie: Bei einer Umfrage würden viele Befragten bei diesen Begriffspaaren intuitiv von einem Spannungsverhältnis, wenn nicht von einem Konflikt ausgehen. Aber unvereinbar sind die Begriffe keineswegs. In jeder Wirtschaftsordnung orientieren sich Akteure an Verhaltensnormen, kulturellen Werten und Gewohnheiten. Diese sorgen für Berechenbarkeit und Verlässlichkeit oder provozieren Frustration, falls die Erwartungen an das Verhalten anderer enttäuscht werden. Eigene und fremde Handlungen werden als richtig oder falsch, gut oder böse bewertet. Frankreich in den dynamischen Jahrzehnten zwischen 1850 und Erstem Weltkrieg zeigt beispielhaft, wie etablierte und eingeübte Muster und Regeln ökonomischen Handelns in Frage gestellt wurden, wie gewohnheitsmäßige, moralische und legale Grenzen verschoben oder neu gesetzt wurden.

Canon y corpus. Sobre el concepto de « clásicos » en la literatura
El objetivo de este blog es crear un espacio de reflexión y discusión en torno a los conceptos de « clásico » y canon. Se trata de tomar conciencia de los procesos que constituyen el corpus de libros que generalmente se identifica con una literatura, y acerca de los condicionamientos estéticos, históricos y sociológicos que participan en dicho proceso.

El hilo de Ariadna. Arte y poder en la Edad Moderna
Este blog recoge los avances de las investigaciones llevadas a cabo en el marco de diferentes proyectos I+D+i respecto a las relaciones entre arte y poder en el ámbito de los Habsburgo durante la Edad Moderna, y en concreto sobre el arte de la tapicería.

 

Der Katalog stellt eine wichtige Etappe für das Bestehen eines Blogs dar: Der Katalogeintrag erhöht die Sichtbarkeit der Blogs deutlich und ermöglicht so eine zusätzliche Wertschätzung der Bloginhalte, vor allem aufgrund der Zuteilung einer ISSN.
Das Team von Hypotheses bedankt sich herzlich bei den Bloggenden für ihren Einsatz und die lebendige Community sowie für die vielen hochwertigen Blogbeiträge.

Quelle: http://redaktionsblog.hypotheses.org/2792

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C’est le sens de la vie! / #wbhyp

Vor wenigen Tagen nahm dieser Blog an der Blogparade #wbhyp bereits teil. Meine Kollegin Angelika Schoder schrieb dazu den Beitrag „Wissenschaftliches Bloggen mit Motny Python“. Was Sie gerade lesen, ist nun der Versuch meine – sehr subjektive – Meinung zu ihrem Artikel zu äußern. Darum habe ich es betitelt mit einer Zeile aus dem Monty Python Lied „The Meaning of Life“ – aus dem gleichnamigen Film. Es wurde von Anne Baillot in ihrem Beitrag zur Blogparade festgestellt, dass Bloggen in wissenschaftlichen / akademischen Kreisen kaum […]

Quelle: http://musermeku.hypotheses.org/2623

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Wissenschaftlich bloggende Studierende #wbhyp

von Charlotte Jahnz

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade #wbhyp von de.hypotheses.org.

Das Internet begleitet mich nun schon sehr lange. Angefangen im Harry Potter Chat des Carlsen Verlags im Jahr 2000, bin ich seit meinem elften Lebensjahr tatsächlich damit groß geworden. Das klingt nach Nostalgie, soll es aber nicht. Tatsächlich habe ich mir lange Zeit nicht vorstellen können, dass Wissenschaft und Internet zusammen funktionieren könnten.

Ich nahm das Netz in erster Linie als Unterhaltungsmedium wahr. In der Schule halfen mir Wikipedia und LeMO über die Runden, aber war das denn wissenschaftlich? Und auch im Studium als Ersti 2008 erinnere ich mich nur noch daran, dass man uns ausdrücklich aufforderte, Wikipedia nicht zu verwenden. Stattdessen lernten meine Kommilitonen und ich, wo im Institut die NDB und die ADB stehen. Bei der Übung „Rezensionen finden, lesen, schreiben“ ein paar Jahre später blieben alle, die mittlerweile ein Smartphone hatten, sitzen statt durch das Institut zu laufen, und googelten bequem nach einer wissenschaftlichen Rezension zu einem vorgegebenen Fachbuch. Aber Blogs? Kamen in meinem Bachelorstudiengang nur im Nebenfach Medienkommunikation vor. 2008 schauten wir uns in einer Ringvorlesung den Shopblogger an und wurden gefragt, was Twitter sei. Drei Studierende zeigten auf. Obwohl ich bis dahin immer gedacht hatte, zur Generation der „Digital Natives“ zu gehören, merkte ich, dass der Begriff wohl kaum einer Altersgruppe zuzuschreiben ist.

Aber was hat das mit Bloggen zu tun?

Ich hege die Vermutung, dass ich ein Vorbild gebraucht hätte, um früher mit dem wissenschaftlichen Bloggen anzufangen. Dass es diese Welt überhaupt gibt, habe ich erst sehr spät in meinem Studium erfahren, vorher beschränkten sich meine Blogbesuche auf die üblichen „Feld, Wald und Wiesen“-Blogs, die ich vorwiegend zu Unterhaltungszwecken las. Mittlerweile weiß ich aber, dass wissenschaftliches Bloggen ungemein hilfreich für die eigene Arbeit sein kann:

Wissenschaftliches Bloggen hilft den eigenen Schreibstil zu verbessern.
Gerade zu Beginn meines Studiums war ich oft von der Wortgewalt mancher studienbedingter Lektüre so beeindruckt, dass ich meinte, sie nachahmen zu müssen. Das machte nicht nur die Arbeit der Korrekturleser schwierig, ich hatte hinterher auch kaum noch Lust, mir meine eigenen Texte noch einmal durchzulesen. Mit meinen langen Schachtelsätzen, die man drei Mal lesen musste bevor man sie verstand, machte ich niemandem eine Freude. Da die wenigsten Blogbeiträge den Umfang kleinerer Hausarbeiten und keinen Abgabezeitpunkt haben (also in meinem Fall nicht in der Nacht vor dem letzten Abgabetermin mit der heißen Nadel gestrickt werden müssen), kann man im Blog lange an seinen Texten feilen und sich so einen Schreibstil antrainieren, der allgemein verständlich und auch außerhalb des Elfenbeinturmes lesbar ist. Hinzu kommt, dass man im Blog einen viel größeren Kreis potenzieller Korrekturleser vorfindet, die durch Kommentare hilfreiche Hinweise geben können.

Wissenschaftliches Bloggen hilft übertriebenes Hierarchiedenken zu mindern.
Ich belegte während meines Bachelors ein Seminar über Stile und Formen im Wandel der Zeit. Wir verbrachten – sehr zum Erstaunen der Seminarleitung – einen Teil der Zeit damit zu diskutieren, welche Anrede an unsere Dozenten in Mails nun korrekt ist. Sehr schön wird diese Thematik bei PhD-Comics dargestellt. Die Erfahrung des Wissenschaftlichen Bloggens hat mir gezeigt, dass studentische Nachfragen ernst genommen und unterstützt werden. Dass das an der Uni auch der Fall ist, will ich gar nicht in Abrede stellen, aber die Diskussionskultur in wissenschaftlichen Blogs ist in meinen Augen überraschend bestärkend und kritisch konstruktiv. Ich traue mich hier weitaus häufiger Verständnisfragen zu stellen und um Tipps zu bitten als in der Universität.

Wissenschaftliches Bloggen ist für Studierende die einfachste Möglichkeit, ihre Erkenntnisse zu publizieren.
Ein wenig enttäuschend ist es schon, dass die Arbeit mehrerer Wochen am Ende maximal zwei Leser findet, eine Note bekommt und dann abgelegt wird. Studentische Arbeiten werden selten publiziert, wenn man Angebote wie das des GRIN Verlags außen vorlässt. Erkenntnisse, die man gewonnen hat, lassen sich leicht in einen Blogpost umwandeln und helfen vielleicht auch anderen Studierenden bei der Suche nach Literatur zu ihrem Thema. Das Blog steht damit auch nicht in Konkurrenz zu Angeboten wie Academia.edu, wo mittlerweile auch viele studentische Hausarbeiten zu finden sind.

Wissenschaftliches Bloggen lohnt sich auch für die Studierenden, die nicht in der Wissenschaft bleiben wollen.
Wie ich bereits 2013 bei der Blogparade zu #dhiha5 schrieb, ist der Lerneffekt, den die Digital Humanities bieten, auch für einen außeruniversitären Beruf nützlich. Dazu zählt auch das Bloggen. Mit Content-Management-Systemen vertraut zu sein, wird von einigen Arbeitgebern bereits jetzt vorausgesetzt. Sehr schön zusammengefasst hat das meiner Meinung nach Moritz Hoffmann:

„Auch wenn diese Erkenntnis vielen schmerzhaft erscheint: Die Wege, auf denen sich Menschen unterhalten und informieren, wandeln sich spürbar, ohne dass sich dies bislang auf breiter Front in der Ausbildung von Historikerinnen und Historikern niederschlagen würde. Das Humboldtsche Bildungsideal, dessen Abgesang mit einlullender Frequenz immer wieder angestimmt wird, hat an vielen Standorten zu einer Verknöcherung der Studiengänge geführt, die nicht einmal durch die Bologna-Reformen aufgelöst werden konnte. Die Folge ist, dass zwar jedes Jahr fachlich hervorragend ausgebildete Absolventen die Historischen Seminare verlassen, sie jedoch mit dem erlernten Rüstzeug kaum auf die gegenwärtig erforderlichen Medien- und Vermittlungskompetenzen vorbereitet sind."1

Dass ich wissenschaftliches Bloggen für wichtig halte, dürfte spätestens jetzt kein Geheimnis mehr sein. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass die Hemmungen „meiner“ Zunft gegenüber dem Bloggen abnehmen und dass die Beschäftigung mit digitalen Forschungs- und Publikationsmethoden auch endlich die Lehre erreicht.

  1. http://www.resonanzboden.com/satzbaustelle/geschichte-braucht-oeffentlichkeit-vom-nutzen-einer-digitalen-public-history/

Quelle: http://openblog.hypotheses.org/135

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Wissenschaftliches Bloggen mit Monty Python / #wbhyp

Während meines Nebenfach-Studiums der Älteren Deutschen Philologie an der Uni Bayreuth1 habe ich ein Seminar über Monty Python besucht.2 Aus irgendeinem Grund erinnere ich mich in Bezug auf dieses Seminar besonders an den „Upper-Class Twit of The Year“ Sketch, der nicht das Geringste mit dem Mittelalter zu tun hat, also mit dem primären Gegenstand dieses Fachs. Dass sich (Geistes-)Wissenschaftler nicht nur mit auf den ersten Blick „wissenschaftlichen Themen“ beschäftigen müssen, zeigt das erwähnte Seminar. Auch Popkultur kann zum Untersuchungsgegenstand wissenschaftlicher Betrachtung werden. Ebenso können […]

Quelle: http://musermeku.hypotheses.org/2609

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Infografik: Warum bloggen Wissenschaftler eigentlich?

Wissenschaftliches Bloggen gehört mittlerweile unter Nachwuchswissenschaftlern fast schon zum guten Ton. Zunächst gilt es natürlich Vorbehalte zu überwinden, wie etwa die Fragen: „Wo soll ich die Zeit dafür hernehmen?“, „Will das überhaupt jemand lesen?“ oder „Kann es problematisch sein, wenn ich meine Forschungsergebnisse schon vorab und dann auch noch in Zwischenschritten veröffentliche?“ Meist können alle Zweifel zum Bloggen der eigenen wissenschaftlichen Arbeit jedoch beseitigt werden, zum Beispiel in einem Workshop von Hypotheses in dem es nicht nur um technische Herausforderungen eines Wissenschaftsblogs geht, sondern […]

Quelle: http://musermeku.hypotheses.org/1843

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