Kanada als „assoziiertes Mitglied“ der EU? Die Rede Mark Carneys vor dem EU-Parlament am 17. September 2026

Zehn Jahre Kanada – EU

Am 6. Juni 2017 hielt die damalige kanadische Außenministerin Chrystia Freeland eine Grundsatzrede vor dem House of Commons in Ottawa. In Reaktion auf die ersten Monate der ersten Amtszeit des US-Präsidenten Trump hob sie die Bedeutung internationaler Prinzipien und von Werten in der Politik hervor, denen sich Kanada unverändert verpflichtet fühle. Sie bilanzierte das internationale System seit der Zwischenkriegszeit und erteilte Politiken nationaler Abschottung eine klare Absage. Schon vor 9 Jahren wurde deutlich, dass Kanada und die EU vieles gemein haben und sich denselben Prinzipien verpflichtet fühlten – die von Trump massiv infrage gestellt und unterhöhlt wurden.

In der zweiten Amtszeit Trumps geschieht dies alles noch massiver und rücksichtsloser, Trumps Politik bedroht die Sicherheit und den Wohlstand der bisher engsten Partner der USA.

Mark Carney und die EU: Von Davos nach Brüssel

Darauf hatte der gegenwärtige Regierungschef Kanadas, Mark Carney, in seiner Rede am 20. Jänner 2026 vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos reagiert.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/09/21/kanada-als-assoziiertes-mitglied-der-eu/

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Anne Roth zur Schließung von Noblogs.org

"Es ist noch viel zu still." Bei all der Freude über den Berliner Wahlerfolg nicht zu vergessen: Anne Roth in der Taz über das durch einen simplen Akt der US-Regierung erfolgte Aus des italienischen Tech-Kollektiv Autistici/Inventati, das unter anderem ihr Blog Annalist hostete; unter nublogs.org gibt es zumindest eine vorläufige (?) Archivierung, Annalist kann unter https://annalist.nublogs.org/ nachgelesen werden.

Vgl. anno 2007: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/4366549/

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022713020/

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Rezension: Martin Sabrow – Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923

 Martin Sabrow - Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923

Die Frühphase der Weimarer Republik war von Gewalt gekennzeichnet. Deutschland schlitterte am Rand des Bürgerkriegs entlang und überschritt die Grenze lokal und temporär immer wieder. In der Wahrnehmung jedenfalls wird sie, wie das Vorwort des Herausgebers Martin Sabrow, "Die Republik der Gewalt", in diesem Sammelband darlegt, als eine gewalttätig-chaotische Epoche gesehen. Wie immer, wenn man genauer hinsieht, ergibt der Tiefenblick aber ein überraschend differenziertes Bild. Dieses wird durch die Autorinnen und Autoren des Bandes in ihren Aufsätzen kaleidoskopartig ausgebreitet.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/09/rezension-martin-sabrow-gewalt-gegen.html

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