Veranstaltungshinweis: Unheil bannen – Ordnung stiften. Frühmittelalterliche Segen, Beschwörungen und Zaubersprüche zwischen Religiosität, Magie und Medizin

Vom 31. August 2022 bis zum 2. September 2022 wird im Kloster Lorsch ein von PD Dr. Tina Terrahe (Universität Marburg) und Dr. Hermann Schefers (UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch) organisiertes und von der Fritz Thyssen Stiftung unterstütztes Wisenschaftliches Colloquium zu den frühmittelalterlichen Segen, Beschwörungen und Zaubersprüchen stattfinden, dessen Abstract wir hier gerne mitteilen. Programm und Konzept der Tagung wurde als PDF auf der Seite der Universität Marburg veröffentlicht.

Abstract

Frühmittelalterliche Segen, Beschwörungen und Zaubersprüche gehören zu den ältesten volkssprachlichen Schriftzeugnissen und sie entstehen vor einem praktisch-apotropäischen Interessenshorizont: Man möchte mit ihnen Krankes heilen, Wertvolles schützen und Gefahren abwenden. Aufgrund ihrer narrativen Elemente handelt es sich bei diesen Texten um Kleinst-Epik, die zugleich auch performative Aspekte und Handlungsanweisungen integriert. Mit medizinischen, religiösen oder auch (pseudo-) magischen Mitteln versucht diese Literatur, eine aus den Fugen geratene Ordnung wiederherzustellen.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1578

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Veranstaltungshinweis: Vom Buch aufs Feld – vom Feld ins Buch. Verflechtungen von Theorie und Praxis in Ernährung und Landwirtschaft (ca. 1300–1600)

Vom 31.03.2022 bis zum 02.04.2022 findet im Kloster Lorsch eine von Dr. Stephan F. Ebert und Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk (Mittelaterliche Geschichte, TU Darmstadt) organisierte Tagung zu den Verpflechtungen von Theorie und Praxis in der Landwirtschaft des 14. bis 17.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1565

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Veranstaltungshinweis: Vom Buch aufs Feld – vom Feld ins Buch. Verflechtungen von Theorie und Praxis in Ernährung und Landwirtschaft (ca. 1300–1600)

Vom 31.03.2022 bis zum 02.04.2022 findet im Kloster Lorsch eine von Dr. Stephan F. Ebert und Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk (Mittelaterliche Geschichte, TU Darmstadt) organisierte Tagung zu den Verpflechtungen von Theorie und Praxis in der Landwirtschaft des 14. bis 17.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1565

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Unser Blog hat jetzt eine ISSN-Nummer

Der Blog “Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur” hat jetzt eine ISSN-Nummer: ISSN  2748-8888.

Der Blog ist somit jetzt auch im Katalog der DNB und in der ZDB auffindbar.

‘Tacuinum Sanitatis’ (Handbuch der Gesundheit), lat. mit deutscher Übersetzung, Paris, Bibl. Nationale, Ms. lat. 9333, fol. 101v (Digitalisat)

Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1546

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Call for Papers: Die Welt im Bild. Bildenzyklopädien um 1500

Im Juli 2022 wird in Erlangen eine Tagung zu ‘Bayerischen Bid-Enzyklopädien’ stattfinden, deren Call for Papers wir hier gerne weiterverbreiten.

Die um 1523/24 von Benedictus Rughalm konzipierte und hergestellte ‘Bayerische Bild-Enzyklopädie’ ist in zwei recht unterschiedlichen Fassungen in den Handschriften Erlangen, Universitätsbibliothek, MS.B 200 und Kraków, Biblioteka Jagiellońska, Rkp. Przyb. 35/64 überliefert. Die Ezyklopädie stellt umfassende Wissensbestände in Bildern und Diagrammen dar und ist ein herausragendes Beispiel der historischen Wissens- und Gebrauchsliteratur. Das Spektrum reicht von der Schöpfung, Kosmologie, Geographie und Astronomie über Medizin, Naturkunde und Prognostik, bis hin zur Kriegs- und Kampfkunst, zur Malerei und Kalligraphie und vielem mehr. Dabei wird auch immer wieder praktisches Wissen in Bildern umgesetzt.



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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1533

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Neuerscheinung: Alchemie – Genealogie und Terminologie, Bilder, Techniken und Artefakte

Im Dezember 2021 ist ein neuer Tagungsband zur materiellen Kultur der Alchemie erschienen. Der Band geht auf ein Arbeitsgespräch an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel zurück. Die Beiträge befassen sich unter anderem mit der „alchemischen Überlieferung in Kodex und Manuskript“, „digitalen Erschließungsmethoden für alchemiche Texte“ und der „Materialität von Alchemiebüchern der Frühen Neuzeit“.

Alchemie – Genealogie und Terminologie, Bilder, Techniken und Artefakte. Forschungen aus der Herzog August Bibliothek, hrsg. von Petra Feuerstein-Herz und Ute Frietsch (Wolfenbütteler Forschungen 166), Wolfenbüttel 2021. 316 S. mit 75 S/W-Abb. und 16 Farbabb.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1515

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Abendkolloquiuen des Netzwerks Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur

Das Netzwerk Historische Wissens und Gebrauchsliteratur lädt herzlich zu seinen virtuellen Abendkolloquien am 3 Februar, 7. April und 2. Juni 2022 ein.

Programm

2. HWGL Abendkolloquium, 03.02.2022, 18–20 Uhr

Eric Burkart: Die Verschriftlichung der Kampfkunst. Praktiken des Kämpfens als Wissensobjekte in den Fechtbüchern des 14.–16.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1500

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2. HWGL-Abendkolloquium am 03.02.2022

Das Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchliteratur lädt herzlich zum 2. HWGL-Abendkolloquium am 3. Februar 2022 ein:

 

2. HWGL-Abendkolloquium

Dr. Eric Burkart (Geschichte, Universität Trier):
Die Verschriftlichung der Kampfkunst. Praktiken des Kämpfens als Wissensobjekte in den Fechtbüchern des 14.–16.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1490

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Neuerscheinung: Gedruckte deutsche Losbücher des 15. und 16. Jahrhunderts. Band 1

Gedruckte deutsche Losbücher des 15. und 16. Jahrhunderts. Band 1

In der Reihe ‘Ludica. Historische Bibliothek der Spiele’ im Hirzel Verlag ist eine neue Sammelausgabe früher gedruckter deutschsprachiger Losbücher erschienen:

Gedruckte deutsche Losbücher des 15. und 16. Jahrhunderts. Band 1, hrsg. von Marco Heiles, Björn Reich und Matthias Standke (Ludica.

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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/1478

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Ankündigung: Re/präsentation: Visuelle Überlieferung sowjetischer Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit

Sowjetische Kriegsgefangene im Stalag 326, Fotograf Dr. Hugo Lill, LWL-Medienzentrum

Der fünfte Workshop zur Geschichte, Überlieferung und Nachwirkung des Stalag 326 (VI K) Senne widmet sich dem Bereich der Visual History. Während des Zweiten Weltkriegs gab es eine fotografische Praxis der sowjetischen Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit. Diese Abbildungen sind auch Ausdruck der asymmetrischen Machtverhältnisse innerhalb der fotografischen Handlung. Welche Potenziale und Herausforderungen gibt es im Umgang mit den Fotografien als historische Quellen im Gedenkstättenkontext?

Der Workshop diskutiert am Beispiel des Stalag 326 über Perspektiven, Potenziale und Fallstricke im Umgang mit historischer Fotografie. Abbildungen haben laut dem Historiker Gerhard Paul immer einen Doppelcharakter. Zum einen sind sie ein Abbild einer Realität, die durch die Handlung der Fotografie festgehalten wird.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/11/08/ankuendigung-re-praesentation/

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