Jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt – ein kollaboratives Forschungsprojekt

Die Erforschung und Erhebung von Mikrodaten zu jüdischen Gemeinden erfolgt oft nicht flächendeckend für größere Räume und oftmals nur punktuell durch lokale Gruppen, Initiativen und einzelne Forscher. Eine Ausnahme bildet hier die Familiendatenbank “Juden im Deutschen Reich” von Ingo Paul, die einen großflächigeren Ansatz verfolgt, aber nur genealogische Forschungsdaten erschließt.

Das hier beschriebene Projekt auf FactGrid zielt hingegen darauf ab, für den Raum des heutigen Sachsen-Anhalts, epochenübergreifend und über reine Personendaten hinausgehend, umfassende Forschungsdaten zu jüdischen Gemeinden zu sammeln; ausgehend von genealogischen Daten bis hin zu Informationen über Gemeindestrukturen, weitere jüdische Organisationen, Gebäude, die Dokumentation von Friedhöfen, die Erschließung von Quellen, bis hin zur Kartierung von Stolpersteinen etc. Langfristig soll FactGrid dabei sowohl als zentrale Sammelplattform für die entsprechenden Forschungsdaten fungieren, als auch Vernetzungsmöglichkeiten für alle Akteure bieten, die zur vielfältigen Landschaft jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt forschen.


Abb. 1: Übersichtskarte bisher im Projekt erfasster Jüdischer Gemeinden.

In einer ersten Projektphase wurden dazu aus gängiger Forschungsliteratur und zeitgenössischen Überblickswerken alle Gemeinden auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt und teilweise darüber hinaus erfasst, in denen jüdisches Leben stattfand oder bis heute stattfindet.

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Quelle: https://blog.factgrid.de/archives/3824

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FGAG18: Über Lochkarten, Anzüge und die Faszination Alhambra

Eine relativ pünktliche Feedbackfolge über Anzüge, Zeitreisen und Post aus aller Welt

Wir sprechen in dieser Feedbackfolge unter anderem über eine Visualisierung unserer Folgenverknüpfungen, warum Baumwolle für die Frühzeit des Anzugs so wichtig war und weshalb Stephen Hawking eine Dinnerparty veranstaltete, zu der niemand erschien.

Shownotes

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/fgag18/

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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für die digitalen Anteile der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe gesucht

In dem über die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz geförderten Projekt der Weber-Gesamtausgabe wird am Standort Detmold/Paderborn eine DH-erfahrene Person gesucht, die insbesondere Aufgaben im digitalen Bereich übernimmt (Stellenumfang: 100%, Entgeltgruppe 13 TV-L; Bewerbungsfrist: 3. Dez.). Nähere Informationen enthält der Ausschreibungstext unter:

https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer6712.pdf

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=21759

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Prämierter Beitrag: Andreas Kötzing, Falsches Feuer

Schwarz-Weiß-Fotografie: Mehrere Menschen stehen alleine und in Gruppen auf der Straße und blicken auf ein Gebäude vor ihnen. Aus der Kuppel steigt Qualm empor, auch Flammen sind zu erkennen.
Heute, Donnerstag, 14. November 2024, 18 Uhr findet die Verleihung des „Zeitgeschichte digital“-Preises am ZZF in Potsdam statt. In der Kategorie Wissenschaftskommunikation geht der Preis an Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden) für den Beitrag: Falsches Feuer. Zum Umgang mit retuschierten und inszenierten Bildern vom Reichstagsbrand, der im Mai 2023 auf Visual History erschienen ist. […]

Quelle: https://visual-history.de/2024/11/14/praemierter-beitrag-andreas-koetzing-falsches-feuer/

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„The Making of European Music“ between European Self-identification and Colonialism – About David R.M. Irving’s new book.

In musicology, the term ‘European music’ is commonly used to refer to music that originated in Europe. However, as obvious as this term may seem at first glance, it is not without its problems. Historically, it is linked to the development of European identity in the context of colonialism.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/the-making-of-european-music-between-european-self-identification-and-colonialism/

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GAG477: Kleine Geschichte des Artensterbens

Eine Geschichte über Endlinge und Georges Cuvier

Am 21. Februar 1918 stirbt im Zoo von Cincinnati mit Incas der letzte bekannte Karolinasittich. Vier Jahre zuvor starb in dem Käfig bereits ein anderer Endling: Martha, die Wandertaube. Die Dodos auf Mauritius waren da schon längst ausgestorben, ebenso wie die Stellersche Seekuh.

In dieser Folge geht es um eine kleine Geschichte des Aussterbens und wie der Mitbegründer der Paläontologie, Georges Cuvier, erstmals wissenschaftlich belegt, dass Arten aussterben und damit den Blick auf die Welt für immer verändert.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag477/

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