Das sechste Jahr war nun der Pfalzgraf mit seiner Familie im Exil in Den Haag. Eine Konstante unter...
Bestandserweiterung beim Stadtarchiv Montabaur

Widmung Jakob Kneips an Landrat Heinrich Roth und seine Frau Gertrud Roth, geb. Ebert, auf einer Monographie; Foto: Hermann-Josef Roth
Belletristik, darunter verstand man bekanntlich die Lektüre und profunde Kenntnis der Literatur in gebildeten Kreisen der Gesellschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch auch über diese höheren Kreise hinaus erfreute sich die Lektüre von Gedichten, Theaterstücken, wie auch Sagen und Volksweisheiten, die im weitesten Sinne zur Belletristik zählen können, einst großer Beliebtheit. Nicht wenigen bereitet ebendiese Literatur auch heute noch glückliche Stunden, wie aus Vor- und Nachlässen an das Stadtarchiv Montabaur hervorgeht. Die zentralörtliche Rolle der Stadt spiegelt sich auch darin, dass bedeutende Persönlichkeiten wie Robert Pähler (1842-1925) oder Josef Kehrein (1817-1880) hier gewirkt haben.
Einzigartig ist der regionalhistorische Sammlungsbezug, denn es gibt nachweislich keine weitere geschlossene Sammlung privater Herkunft in dieser Breite mit Bezug zum Westerwald.
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Wie der sächsische Anstaltspsychiater Hermann Paul Nitsche zum Täter während der NS-„Euthanasie“ wurde
Von Judith Marie Nitschke Menschen- und Freiheitsrechte gelten als selbstverständlich – doch das sin...
Künstliche Intelligenz zwischen Traum und Albtraum
Künstliche Intelligenz entfacht die uralte menschliche Sehnsucht, die Grenzen des eigenen Daseins zu...
Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 6)
Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)
Kapitel 14, "The grand strategy of racial war", stellt die Frage, ob das Scheitern der Deutschen, die Sowjetunion 1941 zu besiegen, ein zwangsläufiges Ergebnis oder gewissermaßen ihre eigene „Schuld“ war, weil sie den Krieg nicht so führten, wie sie es hätten tun sollen. Tooze führt diese Frage ein, indem er John Kenneth Galbraith zitiert – den berühmten kanadisch-amerikanischen Ökonomen –, der 1945 behauptete, „die einfache Tatsache ist, dass Deutschland den Krieg niemals hätte verlieren dürfen“. Nach Galbraith scheiterte die Wehrmacht deshalb, weil die nationalsozialistische Führung es „versäumt hatte, die deutsche Wirtschaft ausreichend zu mobilisieren“, um sie zu stützen – ein Fehler, geboren aus einer „Mischung aus Selbstüberschätzung und Unfähigkeit, verschärft durch einen chronischen Mangel an politischem Willen“. Inzwischen dürfte man ahnen, dass Tooze dieser voluntaristischen Lesart widerspricht. Es war nicht ein „Mangel an politischem Willen“, der Deutschland den Krieg im Osten kostete, sondern vielmehr die militärisch-ökonomischen Realitäten und die Entscheidungen, die sich aus ihnen ergaben.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/03/rezension-adam-tooze-wages-of_0553843161.html
Zwischen Sensibilität und Nachnutzung: Bedarfe und Perspektiven in der R|EX-Forschung
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Welche Bibliothek in Europa erhielt als erste ein Zweckgebäude?
In der Antike eigenständige Bibliotheksbauten im typengeschichtlichen Sinn nachzuweisen, ist schwie...
Stellenausschreibung (SHK) im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)
Am Institut für Grundlagen des Rechts ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)
im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)
mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.
Die Stelle ist an der Schnittstelle von Digital Humanities, strukturierter Textauszeichnung und technischer Projektpflege angesiedelt. Die Arbeit erfolgt in einem kollaborativen Workflow über GitLab.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23572
Stellenausschreibung (SHK) am Institut für Grundlagen des Rechts / Uni Göttingen
Am Institut für Grundlagen des Rechts (Lehrstuhl Prof. Dr. Meinel) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)
mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23568