Interview dem Theologen Friedrich Schorlemmer über die Bedeutung des Aufstandes vom 17.
Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/content/11288
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Interview dem Theologen Friedrich Schorlemmer über die Bedeutung des Aufstandes vom 17.
Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/content/11288
In the March 2013 edition of the “Armenian-German Correspondence” (Armenisch-Deutsche Korrespondenz, ADK) OIB research associate Thomas Scheffler published a brief analysis of the current uprisings in the Arab world and their impact on the region’s Christian minorities. For Oriental Christians, the simplistic choice between “democracy” and “dictatorship” often conceals a tragic double-bind dilemma: Democratization threatens to increase the political power of Islamist movements; continuing loyalty to the region’s old regimes threatens to alienate Christians not only from large segments of the Muslim majority population, but also from Western ideals of ‘democratic progress’. In addition, the chaos accompanying the violent overthrow of an old order usually exposes small and scattered minorities to greater security risks than larger and more compact population groups. Until now, Western support for the region’s ‘democratization’ has done little to set these fears at rest: In view of the fate of Armenian Christians in the 20th century and the dramatic decimation of Iraqi Christians after the US intervention of 2003, belief in a ‘natural’ convergence between the interests of ‘the West’ and Oriental Christianity is on the wane. The paper summarizes a range of minority strategies to deal with this dilemma: apart from ‘exit’ strategies like remaining silent or preparing for emigration, they include cautious loyalty to the powers that be in order to gain time for their internal reform, building alliances with other minorities, and searching for local partners that could help shaping democratization in ways that are compatible with the interests of minorities (e.g. separation of religion and politics, cultural autonomy, political decentralization, and human rights policies).
To download the PDF, click here.
Quelle: http://de.hypotheses.org/72202
Letzte Woche warf Wenke Böhnisch von Digiwis ein Twitterstöckchen über den Rhein zu mir nach Paris. Ich bin ja eigentlich kein Fan solcher Dinge, aber nachdem der @fischblog, der das Stöckchen gleichzeitig erhalten hat, sein Twitterstöcken schon verarbeitet und weiter geworfen hat, will ich nicht nachstehen. Hier also die Beantwortung der Fragen über mein Twitterleben im Redaktionsblog (Twitter ist ja Microblogging, so dass es hier ansatzweise passt).
1.) Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?
Auf Twitter bin ich seit Februar 2011 als @mareike2405 unterwegs, und zwar hauptsächlich beruflich.
2.) Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?
Ich twittere über Geschichte (vorwiegend 19. Jahrhundert) mit Schwerpunkt Deutschland und Frankreich, über das wissenschaftliche Bloggen, über den Einsatz von Sozialen Medien in der Wissenschaft, über bibliothekarische Belange, über Digital Humanities.
3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?
Viel. Genau beziffern kann ich es nicht, aber mein Tag beginnt morgens mit Twitter und endet auch abends zumeist mit Twitter. Wartezeiten sind mit Twitter und einem mobilen Gerät keine verlorene Zeit mehr, sondern willkommene Twittermomente.
4.) Auf welchen weiteren Social Media-Kanälen bist Du aktiv?
Ich bin auf Facebook, Academia.edu und auf Google+ aktiv, aber nicht so engagiert wie bei Twitter. Als Google+ neu war, bin ich dort immer wieder in interessante Diskussionen geraten. Das hat sich mittlerweile ziemlich gelegt, und die meisten Unterhaltungen finden bei mir mittlerweile auf Twitter statt.
5.) Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?
Twitter ist für mich die unangefochtene Number one in der Kommunikation über Soziale Medien. Zwar entdecke ich derzeit Academia.edu immer mehr für die Wissenschaftskommunikation, aber das macht halt lange nicht so viel Spaß wie das Zwitschern in 140 Zeichen.
6.) Organisierst Du Tweetups bzw. nimmst Du daran teil?
Bisher habe ich ein Science Tweetup organisiert, im Januar 2013 rund um die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Élysée-Vertrags (#elysee50). Das hat sehr viel Spaß gemacht und hat mich vom Konzept, digitale Kommunikation zurück in den analogen Raum zu verlagern, absolut überzeugt. Weitere Tweetsup werden bestimmt folgen.
7.) Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?
Zum… äh… Twittern?
8.) Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?
Twitter bekommt von mir eine glatte 1. Die Möglichkeiten zur Vernetzung sind fantastisch und Twitter ist ein toller Begleiter für Tagungen. Ohne diese zweite Diskussionsebene wirken Veranstaltungen auf mich mittlerweile leblos und blass.
9.) Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?
Ich nutze TweetDeck und Echofon, bin noch auf der Suche nach einem zukünftigen Ersatz für TweetDeck.
Das Twitterstöckchen werfe ich jetzt wie angekündigt dem Frollein Hund vom @zinken zu sowie an @archivalia_kg – bin gespannt, wie die Herren sich aus der Affäre ziehen werden…
Der 17. Juni ist in der deutschen Geschichte ein feststehendes Datum der Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR 1953. Bis zur Wiedervereinigung war der Tag im Juni der “Tag der deutschen Einheit”. Nach der Wiedervereinigung ist er bis heute in Deutschland ein Gedenk-, allerdings kein Feiertag mehr. Heute jährt sich der 17. Juni 1953 zum sechzigsten Mal.
Ein sowjetischer Panzer vor dem Gebäude des Georgi-Dimitroff-Museums (des ehemaligen Reichsgerichtes) in Leipzig um den 17. Juni 1953.
Bild: Bundesarchiv, Bild 175-14676 / CC-BY-SA
Am 5. Juni 2013 wurde im Warschauer Dom Spotkań z Historią (Haus der Begegnung mit der Geschichte) die Ausstellung Chcemy być wolni“ („Wir wollen freie Menschen sein“) eröffnet. Die sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache gestaltete Ausstellung soll an die Ereignisse vom 17. Juni 1953 erinnern, als in zahlreichen Städten der DDR eine Million Menschen – erstmalig im damaligen Ostblock – auf den Straßen gegen die kommunistische Diktatur demonstrierten. Die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konzipierte Ausstellung wird in Warschau unter Federführung der Deutschen Botschaft Warschau gezeigt, in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Warschau und der Universität Warschau.
Ruth Leiserowitz,stellvertr. Direktorin des DHI Warschau, Ulrich Mählert, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Markus Meckel, ehem. Minister, Ratsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung SED-Diktatur, Rüdiger Freiherr von Fritsch, Deutscher Botschafter in Polen, Ehrengast Tadeusz Mazowiecki, erster frei gewählter Ministerpräsident Polens und Huberta Freifrau von Fritsch, Ehefrau des Botschafters (v.l.) bei der Ausstellungseröffnung.
Für die polnische Version der Ausstellung, die wissenschaftlich gemeinsam von Jens Boysen (DHI Warschau) und Jerzy Kochanowski (Universität Warschau) betreut wird, wurden zwei Tafeln hinzugefügt, die darüber informieren, wie Staatsmacht und Gesellschaft in Polen zeitnah auf die ostdeutschen Ereignisse reagierten.
Bei der Eröffnung sprachen der erste polnische Premierminister nach 1989 und Ehrengast Tadeusz Mazowiecki, der Direktor des Hauses der Begegnung mit der Geschichte Piotr Jakubowski, der deutsche Botschafter in Polen Freiherr Rüdiger von Fritsch, die stellvertretende Direktorin des DHI Warschau Ruth Leiserowitz sowie der gegenwärtige Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Markus Meckel.
Weitere Informationen zur Ausstellung sind hier zu finden.
Quelle: http://de.hypotheses.org/72012
Oh and I can’t use “Remember me” anymore, when the box is ticked it just sends me back to the login page. Unticked box and I can login fine.
I don’t know if it’s related.
Statistics: Posted by jarreboum — 17 Jun 2013, 10:14
Quelle: http://tt-rss.org/forum/viewtopic.php?t=2263&p=12394#p12394
Johan Nieuhof hatte im 17. Jahrhundert eine Form von Standard für die Darstellung Chinas etabliert: ‘exotische’ Formen, ‘exotische’ Kleidung, ‘exotisches’ Dekor – dem der Augenzeugen-Bonus Autorität verlieh. Mit den verstärkten Ambitionen Großbritanniens, Handelsbeziehungen mit China zu etablieren, setzte eine neue Phase intensiver Beschäftigung mit China ein. Die Gesandtschaft unter Macartney (1792) sollte Handelsbeziehungen etablieren und den Zugang zum chinesischen Markt öffnen. Eines der Mitglieder dieser Gesandtschaft war der Maler William Alexander (1767-1816), der die Reise in Skizzen dokumentieren sollte.
Die Zeichnungen, die er auf der Reise durch China anfertigte, illustrierten den Reisebericht von George Staunton[1] und wurden vom Verleger William Miller 1805 unter dem Titel The Costume of China[2] noch einmal auf den Markt gebracht. Damit griff Miller einen Titel wieder auf, den er wenige Jahre vorher schon für einen anderen Band mit Skizzen aus China verwendet hatte – damals für einen Band, der auf Bildern chinesischer Maler basierte.
George H. Mason (fl. um 1800) hatte einige Jahre in China gelebt und die Bilder wohl aus Guangzhou 廣州 nach England gebracht[3]. Die Genrebilder wurden mit Erklärungen in englischer und französischer Sprache versehen[4].
Während Masons The Costume of China den ersten Band einer ganzen Reihe ähnlicher Bände bildete (u.a. zu Russland, zur Türkei und zu Österreich), steht Masons zweiter Titel zu China singulär: Ein Jahr nach The Costume of China brachte Miller The Punishments of China (1801)[5]. Gezeigt werden – ohne Hintergrund – Gerichtsszenen und die Anwendung von Folterinstrumenten, jeweils ergänzt durch kurze erklärende Texte.
Diese für den europäischen Betrachter eigenartig anmutende Form der Präsentation trägt dazu bei, China als fremdartig und die chinesische Justiz als besonders grausam darzustellen. Damit wird das nach Reed das Bild vom grausamen Chinesen verstärkt[6]. Eric Hayot sieht Darstellungen als Reaktion auf die gescheiterte Macartney-Mission[7].
Der Ursprung der Bilder ist ungeklärt, Marcia Reed vermutet, dass es sich um Massenware für den Export handelt[8] – Aquarelle, die in Studios in Guangzhou produziert wurden und von Ausländern gekauft und nach Europa gebracht wurden.
―
Quelle: http://de.hypotheses.org/71955
Hi, I was using ttrss fine until yesterday I had a power outage. Now it seems I can’t update my feeds anymore via deamon:
When I run $ /var/www/tt-rss/update.php –daemon I have
[22:03:57/5562] Lock: update_daemon.lock
[22:03:58/5565] Lock: update.lock
[22:03:58/5565] Scheduled 1 feeds to update...
[22:03:59/5565] Base feed: http://www.nintendolife.com/feeds/latest
[22:03:59/5565] => 2013-06-14 21:48:22, 58 2
[22:04:14/5565] Sending digests, batch of max 15 users, headline limit = 1000
[22:04:14/5565] All done.
[22:04:14/5565] cache/simplepie: removed 0 files.
[22:04:14/5565] cache/images: removed 0 files.
[22:04:14/5565] cache/export: removed 0 files.
[22:04:14/5565] cache/upload: removed 0 files.
[22:04:14/5565] Removed 0 old lock files.
[22:04:14/5565] Removing old error log entries...
[22:04:16/5565] Feedbrowser updated, 97 feeds processed.
[22:04:17/5565] Purged 0 orphaned posts.
[22:04:17/5565] Cleaned 0 cached tags.
[22:04:17/5562] Sleeping for 120 seconds...
[22:06:17/5571] Lock: update.lock
[22:06:18/5571] Scheduled 0 feeds to update...
[22:06:18/5571] Sending digests, batch of max 15 users, headline limit = 1000
[22:06:18/5571] All done.
[22:06:18/5571] cache/simplepie: removed 0 files.
[22:06:18/5571] cache/images: removed 0 files.
[22:06:18/5571] cache/export: removed 0 files.
[22:06:18/5571] cache/upload: removed 0 files.
[22:06:18/5571] Removed 0 old lock files.
[22:06:18/5571] Removing old error log entries...
[22:06:19/5571] Feedbrowser updated, 97 feeds processed.
[22:06:19/5571] Purged 0 orphaned posts.
[22:06:19/5571] Cleaned 0 cached tags.
[22:06:20/5562] Sleeping for 120 seconds...
When using $ /var/www/tt-rss/update_daemon2.php
[22:13:47/5591] [MASTER] installing shutdown handlers
[22:13:47/5591] [MASTER] spawned client 0 [PID:5593]...
[22:13:47/5591] [MASTER] spawned client 1 [PID:5594]...
[22:13:49/5598] Using task id 1
[22:13:49/5598] Lock: update_daemon-5594.lock
[22:13:49/5598] Waiting before update (5)
[22:13:49/5596] Using task id 0
[22:13:49/5596] Lock: update_daemon-5593.lock
[22:13:49/5596] Waiting before update (0)
[22:13:49/5596] Scheduled 0 feeds to update...
[22:13:49/5596] Sending digests, batch of max 15 users, headline limit = 1000
[22:13:49/5596] All done.
[22:13:49/5596] cache/simplepie: removed 0 files.
[22:13:49/5596] cache/images: removed 0 files.
[22:13:49/5596] cache/export: removed 0 files.
[22:13:49/5596] cache/upload: removed 0 files.
[22:13:49/5596] Removed 0 old lock files.
[22:13:49/5596] Removing old error log entries...
[22:13:50/5596] Feedbrowser updated, 97 feeds processed.
[22:13:51/5596] Purged 0 orphaned posts.
[22:13:51/5596] Cleaned 0 cached tags.
[22:13:52/5591] [reap_children] child 5593 reaped.
[22:13:52/5591] [SIGCHLD] jobs left: 1
[22:13:54/5598] Scheduled 0 feeds to update...
[22:13:54/5598] Sending digests, batch of max 15 users, headline limit = 1000
[22:13:54/5598] All done.
[22:13:55/5591] [reap_children] child 5594 reaped.
[22:13:55/5591] [SIGCHLD] jobs left: 0
[22:14:47/5591] [MASTER] active jobs: 0, next spawn at 60 sec.
^C[22:15:03/5591] [MASTER] SIG_INT received.
[22:15:03/5591] removing lockfile (master)...
And the Fresh articles keeps saying “Feeds last updated at Jun 16, 8:29″
I’m really not sure what is happening, everything was working fine before. I can still update through the webpage, which I did for nintendolife. I suppose this is why it shows here.
The feeds update is daemonised using start-stop-daemon. I recently (last week) updated to 1.8 from 1.7.9.
Any help?
Statistics: Posted by jarreboum — 17 Jun 2013, 09:47
Quelle: http://tt-rss.org/forum/viewtopic.php?t=2263&p=12393#p12393
Neben einer Debatte zur Entstehung geschlechtsspezifischer Unterschiede und einem Interview zur Familiensoziologie haben wir dieses Mal viele News zu klassischen und modernen Soziologen für euch. Ebenso gibt es Neuigkeiten zu unserem Heft und weitere Videos aus der Vorlesungsreihe von Prof. … Weiterlesen
Ein Beitrag von Philipp, Marianna und Oriana
Ziel dieses Blogbeitrags ist es, einen Vergleich zwischen der italienischen, der englischen und der deutschen Fassung des Wikipedia-Artikels über Romantik darzustellen.
Länge und Chronologie: ein Vergleich
Die erste, naheliegende Beobachtung betrifft die Länge der Artikel: wo die deutsche und die italienische Fassung verhältnismäßig kurz gehalten sind (erstere liegt bei ca. 23 000 Zeichen, letztere bei ca. 33 000 Zeichen), ist die englische deutlich länger: Sie überschreitet die 64 000 Zeichen.
Der am frühesten angelegte Beitrag zur Romantik ist der englische, der am 11. Oktober 2001 erschien. Die deutsche Fassung wurde im September 2002 veröffentlicht. Erst im Dezember 2006 kam die Italienische Fassung des Artikels zustande.
Einleitungen
Zuerst haben wir die Einleitungen verglichen. Diese unterscheiden sich inhaltlich von einander. Die italienische und die deutsche Fassung beschäftigen sich hauptsächlich mit der Epoche und geben einen Überblick über die Phasen der Romantik. Die englischsprachige Einleitung hingegen ist insofern vollständiger, als sie ebenfalls auf die Themen in der Kunst und auf die Geschichte der Epoche eingeht.
Struktur
Was die Struktur betrifft, sind die italienische und die deutsche Fassung schematischer gestaltet, obwohl sie so angelegt sind, dass sie das Thema einigermaßen erschöpfend behandeln. Die englische Fassung ihrerseits geht auf diese grundlegenden Aspekte auf eine diskursive und dennoch vertiefte Weise ein. Bei aller Ausführlichkeit fehlt jedoch in der englischen Fassung ein klares und eindeutiges Schema, dem die Motive und die Kennzeichen der Romantik zu entnehmen wären.
Man kann grundsätzlich sagen, dass jede Fassung ihrer eigenen Nationalliteratur Vorrang verleiht. Die Literaturen aus anderen Ländern werden weniger ausführlich behandelt. In der englischen Fassung ist die Passage über die Weltliteratur besonders ausführlich. Zu finden sind dort Absätze zur Literatur aus Deutschland, England, Frankreich, Russland, Nordamerika und Katholischeuropa (!); es fehlt jedoch jedweden Hinweis auf die italienische Romantik, während diese in der deutschen Fassung durch die Personen Alessandro Manzoni und Giacomo Leopardi vertreten ist. In der deutschen Fassung werden Schriftsteller aus dem englischen, französischen, russischen, deutschen, pp. Sprachbereich nur aufgelistet, ohne dass genauer darauf eingegangen werden. In der italienischen Fassung sind Absätze zur italienischen, englischen, französischen und US-Literatur beinhaltet. Die deutsche Romantik wird quasi als historischer Hintergrund dargestellt.
Nicht-literarische Gattungen und Bilder
In der englischen Fassung werden nicht-literarischen Gattungen wie der bildenden Kunst und der Musik längere Ausführungen gewidmet. In der italienischen Fassung sind solche Aspekte etwas knapper gehalten, während die deutsche Fassung nur auf andere Artikel verweist. Was die Verweise angeht, ist zu bemerken, dass die benutzten Quellen in der englischen Fassung erheblich reichhaltiger sind als in den anderen Versionen.
Darüber hinaus präsentiert die englische Fassung eine Vielfalt von Bildern, u.a. eine Galerie. Die italienische Fassung zeigt eine kleinere Auswahl an Bildern; die deutsche nur zwei Bilder.
Fazit
Infolge dieser Beobachtungen wären Veränderungen offensichtlich in jeder Fassung zweckmässig, damit wichtige, fehlende Askpekte ergänzt bzw. verbessert werden. In der deutschen Fassung wäre es ratsam, Absätze zur Literatur aus jedem Land zu schreiben anstatt eine schlichte Liste zur Verfügung zu stellen. Die englische Fassung könnte besser gegliedert werden und in der italienischen Version sollte der literarische Absatz über die anderen Länder (besonders Frankreich und USA) ergänzt werden.
Quelle: http://de.hypotheses.org/72095
Workshop Wissenschaftliches Bloggen
Potsdam, Dienstag 25. Juni 2013 (10-16 Uhr)
Im Zuge der wachsenden Bedeutung von Online-Medien nutzen Wissenschaftler zunehmend Techniken des Bloggings. Blogs sind geeignete Werkzeuge nicht nur für die direkte und interaktive Publikation sowie Kommunikation und Präsentation von Forschungsergebnissen., sie bieten auch Möglichkeiten des Web 2.0, etwa des Crowdsourcing. Als öffentlich geführte wissenschaftliche Notizbücher eignen sich Blogs zudem zur selbstkritischen Reflektion des eigenen Forschungsprozesses. Nachwuchswissenschaftler/innen bietet Bloggen die Möglichkeit, bereits in einem frühen Stadium auf ihr Projekt aufmerksam zu machen, mit erfahrenen Wissenschaftler/innen in Austausch zu treten und sich zu vernetzen. Der Workshop führt in das Blogging ein und richtet sich an Einsteiger und Blogger mit ersten Erfahrungen, die ihr technisches Wissen vertiefen möchten. Der Workshop umfasst zwei Teile:
10-11.30 Uhr: In einem öffentlichen Vortrag werden konzeptionelle und wissenschaftliche Aspekte des Bloggens vorgestellt und einige best practice Beispiele aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften exemplarisch präsentiert. Thematisiert werden Fragen wie: Was macht einen guten wissenschaftlichen Blogbeitrag aus? Wie funktioniert die Interaktion mit den Leser/innen? Welche Sprache, welcher Stil ist wissenschaftlichen Blogs angemessen? Welche Regeln gelten für das Blogging?
11:45-16.00 Uhr: In einem Praxis-Workshop kann in einem Schulungsblog auf der Blogplattform de.hypotheses.org das Bloggen mit praktischen Übungen erlernt werden. Wir üben das Anlegen eines Artikels in WordPress, das Einbinden von multimedialen Elementen, das Verschlagworten und das Zuordnen von Kategorien. Während des Workshops werden außerdem Tipps für die Anfangsphase eines wissenschaftlichen Blogs gegeben sowie rechtliche Belange des Bloggens erörtert.
Referent(inn)en:
Dr. Mareike König (Deutsches Historisches Institut Paris),
Sascha Foerster (de.hypotheses)
Die Plätze für den Praxisteil sind limitiert und erfordern die Einrichtung persönlicher Zugänge zur Blogging-Plattform. Daher ist die persönliche Anmeldung erforderlich.
Anmeldungen bis 18. Juni an: Bodo Mrozek (mrozek AT zzf-pdm.de)
Ort: Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam, Am Neuen Markt 9d, Großer Seminarraum (Zugang über den Hof hinter dem Haus der Brandenburgischen Geschichte)
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF), Abteilung V „Geschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“
- MPRG „Felt Communities? Emotions in European Music Performance, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin
- Arbeitskreis Popgeschichte Berlin
Quelle: http://de.hypotheses.org/71956