Verschiebung der DHd2021

Angesichts der durch die COVID-19-Pandemie bedingten gesundheitlichen Risiken und planerischen Unsicherheiten haben sich der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (DHd), die lokalen Organisator*innen an der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam sowie das vom Verband eingesetzte Programmkomitee – nach intensiver Diskussion und mit großem Bedauern – dafür entschieden, die ursprünglich für den Zeitraum 15. bis 19. März 2021 geplante Tagung DHd2021, die 8. Jahrestagung des DHd-Verbandes, sowie den entsprechenden Call for Papers, um ein Jahr auf einen Termin im März 2022 zu verschieben.

Wir bitten um Verständnis für diese keinesweg leichtfertig getroffene Entscheidung.  

Updates zur Zeitplanung für die Tagung sowie zur Einreichungsfrist für den Call for Papers erfolgen spätestens bis November 2020.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14289

Weiterlesen

#schleissheim „Es ist das Normalste auf der Welt!“ Erwachsene lernen Lesen und Schreiben bei der Arbeiterwohlfahrt Oberschleißheim »ʟᴇsᴇᴋᴜʟᴛᴜʀ

Dieser Text wurde zuerst veröffentlicht als Pressemitteilung (08./12.12.2019) zusammen mit Christine Katz.

Es ist das Normalste auf der Welt! Lesen und Schreiben lernen, egal in welcher Lebensphase. Die meisten lernen es in der Schule als Kinder und Jugendliche. Doch ca. 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben, obwohl sie eine Schule besucht haben.

[...]

Quelle: https://eindruecke.achmnt.eu/2020/08/14178/

Weiterlesen

Die Mär vom Wirtschaftswunder (Überarbeitung)


Jeder Staat hat seinen Gründungsmythos. Das Deutsche Reich hatte Sedan, die Weimarer Republik den Versailler Vertrag und die Revolution von 1918/19, Frankreich die Französische Revolution, England die Glorious Revolution, die USA den Unabhängigkeitskrieg. Die UdSSR hatte die Oktoberrevolution, China hat den Langen Marsch, Vietnam den Krieg gegen Frankreich und Israel den Krieg von 1948, den es mit Palästina als Gründungsmythos teilt. Die obige Aufzählung zeigt, dass Gründungsmythen nicht immer, aber doch meist positiv sind. Was die obige Darstellung noch nicht zeigt, was aber kurz skizziert werden soll, ist, dass diese Gründungsmythen historisch nie haltbar sind und stark eine bestimmte Deutung forcieren, die wichtige Tatsachen unter den Tisch fallen lässt. Sedan ist hier noch am Ehrlichsten; die gewonnene Schlacht gegen die Franzosen und anschließend die Ausrufung des Reiches im Spiegelsaal von Versailles sind faktisch belegte Ereignisse; freilich unterscheidet sich ihre Interpretation.


[...]

Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2020/08/die-mar-vom-wirtschaftswunder.html

Weiterlesen

Die Simulation von Widerstand als kollektive Seelenmassage


Geschichten über das Leben in der Diktatur erfreuen sich einer ungebrochenen Beliebtheit, was angesichts unserer Erfahrungen mit solchen - die zwölf Jahre des Dritten Reiches und, für diejenigen, die das Pech hatten auf der östlichen Seite der Zonengrenze zu leben, weitere vierzig Jahre "realsozialistische" Diktatur - wenig verwundern dürfte. Oftmals drehen sich solche Geschichten entweder zentral um Widerstand gegen diese Diktaturen oder sie haben widerständlerische Elemente in einigen oder allen Charakteren. Mir ist dabei ein Trend aufgefallen: Deutsche Geschichten dieser Art, ob in Roman oder Film, neigen zu einer entpolitisierten, existenziellen Art des Widerstands. Und ich halte das für ein Problem.


[...]

Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2020/08/die-simulation-von-widerstand-als.html

Weiterlesen

Workshop „Theorytellings“: Wissenschaftsnarrative in den Digital Humanities (8.-9.Oktober 2020, Leipzig)

Das Forum für Digital Humanities Leipzig (FDHL) und die AG Digital Humanities Theorie laden zum gemeinsamen Workshop „Theorytellings“: Wissenschaftsnarrative in den Digital Humanities am 8. und 9. Oktober 2020 in Leipzig ein.

Die Rede vom „Ende der Theorie“ (Anderson 2008) und von einer “Theoriemüdigkeit” (Grizelj/Jahraus 2011) in den Geisteswissenschaften prägen seit einigen Jahren das Bild einer posttheoretischen Wende. Auch in den Digital Humanities wird die Hinwendung zu methodischen und praktischen Fragestellungen oftmals mit einer posttheoretischen Stimmungslage assoziiert. Zudem scheinen Slogans, wie „more hack, less yack“, die Erzählung von einem defizitären Status der Theorie in den Digital Humanities zu befördern.

Der vom Forum für Digital Humanities Leipzig (FDHL) sowie der AG Digital Humanities Theorie veranstaltete Workshop nimmt die Erzählung vom Ende der Theorie sowie der Theorielosigkeit nun zum Anlass, alternative „Theorytellings“ in den Digital Humanities zu erproben. So widmet der Workshop sich der Frage, wie die Forschungslandschaft der Digital Humanities erzählt werden könnte, wenn wir sie als eine Erzählung über Theoriebildung begreifen würden.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14264

Weiterlesen