CfP: Visual Representations as a Path to Participatory Urban History?

gezeichnete Landkarte mit Punkten und Strichen

Visualizations are widely understood to facilitate communication between academic historians and an interested public. They seem to hold great potential to open up urban historiography towards the ideals of “Citizens Science”. With this session we want to initiate a critical discussion on visualizations as a mean to engage actors beyond academia.

EAUH 2024, Session S26 “Visual Representations as a Path to Participatory Urban History?”

Session organizers: Kathrin Meißner, Sebastian Haumann

Screenshot der Website: EAUH 2024 Cities at the Boundaries

Visualizations have become an integral part of urban historiography because they are seen as a means to reach out to a broader public. This includes the reproduction of historical photographs or plans but also mapping techniques and increasingly interactive digital representations aimed at engaging diverse actors beyond academia. However, the potential of visualizations to serve as a catalyst for communicating urban history across different audiences has not yet been discussed systematically.

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Quelle: https://visual-history.de/2023/09/15/cfp-visual-representations-as-a-path-to-participatory-urban-history/

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Sozialistischer Bildertausch: Analoge und digitale Quellenarbeit

Vier junge weibliche Fotomodelle stehen nebeneinander auf einem Platz und stellen ein neues, wild gestreiftes Textilgewebe vor, aus dem ihre Kleidung – Rock, Kleider, Hosenanzug – gefertigt wurde.

Annette Vowinckel, Berlin, Juni 2022, Fotografin: Janaina Ferreira dos Santos ©

Annette Vowinckel ist Leiterin der Abteilung Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam und außerplanmäßige Professorin im Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im von Janaina Ferreira dos Santos und Iulia Sucutardean geführten multimedialen Interview für das Online-Portal „Visual History“ (visual-history.de) stellt die Historikerin ihr neues Buchprojekt Zentralbild, Photo International and the Visual Politics of Late State Socialism vor, geht auf die Methoden ihrer Quellenarbeit ein und betont, wie digitale Tools die Arbeit von Historiker:innen in vielerlei Hinsicht vereinfachen können.

 

Berlin-Schöneberg, am 27. Juni 2022: Die Wetter-App zeigt 37 Grad an. Am Viktoria-Luise-Platz erfrischen sich Kinder im Springbrunnen, und in den nahegelegenen Eisdielen ist es brechend voll. Unweit von dort empfängt uns Annette Vowinckel in ihrer Wohnung.

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Quelle: https://visual-history.de/2023/03/13/vowinckel-santos-sucutardean-sozialistischer-bildertausch/

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Wie Gewaltbilder erschließen?

Wie Gewaltbilder erschließen?

 

Kaum ein anderes Medium scheint bei der Konstruktion von Geschichte so effizient wie die Fotografie. Ihre Bedeutung für die Entstehung von Vorstellungen über Vergangenheit kann kaum überschätzt werden, wie Walter Benjamin in seiner vielfach zitierten Studie festhielt: „Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten.“[1] Seit dem Aufkommen der Kamera im 19. Jahrhundert prägen Fotografien das kollektive historische (Bild-)Gedächtnis und besitzen für das 20. und 21. Jahrhundert eine massenmediale Dominanz, die sich im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung weiterhin ausbreiten wird.[2] Ihre Bedeutung beschränkt sich jedoch nicht auf das Widerspiegeln von Vergangenem und dem damit verbundenen Realitätsversprechen,[3] sondern begründet sich in ihrer Eigengesetzlichkeit.

Fotografien sind wirkmächtige Aktiva, die in der Lage sind, Einfluss auf Handlungen und Deutungen zu nehmen, und zwar insbesondere in den Bereichen Erinnerungs- und Geschichtskultur.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/07/19/lehmann-wie-gewaltbilder-erschliessen/

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Ein Bild als Bild betrachten

Ein Bild als Bild betrachten

Eine Reise nach Flensburg zum Visual Historian Gerhard Paul wäre ohne eine beispielhafte Bildanalyse von ihm sicherlich unvollständig. Genau aus diesem Grund baten Christine Bartlitz und Josephine Kuban ihn im Rahmen des im September 2020 geführten Interviews ( um die Auswahl eines Bildes und eine anschließende Bildbeschreibung, -analyse und -interpretation. Keine zehn Minuten später lag eine Analyse der Fotografie des vietnamesischen Mädchens Kim Phúc vom 8. Juni 1972 des Fotografen Nick Ùt vor. Sie kann exemplarisch als eine Anleitung zum Umgang mit Bildern in der Geschichtswissenschaft genutzt werden – und ist der Auftakt für weitere Grundlagentexte und methodische Einführungen in die Visual History auf visual-history.de.

Gerhard Paul, Flensburg, 29. September 2020. Foto: Josephine Kuban ©



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Quelle: https://visual-history.de/2021/07/28/ein-bild-als-bild-betrachten/

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Ad fontes: Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv

Ad fontes Ad fontes: Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv

Screenshot der Website: Ad fontes. Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv (Universität Zürich) [25.06.2021]

Das neue Filmquellen-Modul auf Ad fontes beinhaltet einerseits einen interaktiven Recherche– und Trainingsteil, wo die vielfältigen Vorgehensweisen in Online-Filmdatenbanken und die verschiedenen Aspekte der Quellenkritik audiovisueller Quellen geübt werden können. Andererseits findet sich im Tutorium eine medienwissenschaftlich und historisch informierte Einführung in die Geschichte des Films. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Materialität und die verschiedenen Formate historischer Filme gelegt. Zudem bietet der Ressourcenteil weiterführende Literatur und Links zu Online-Datenbanken und Film-Archiven.

 



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Quelle: https://visual-history.de/2021/06/25/ad-fontes-ad-fontes-eine-einfuehrung-in-den-umgang-mit-quellen-im-archiv/

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Ad fontes: Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv

Ad fontes Ad fontes: Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv

Screenshot der Website: Ad fontes. Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv (Universität Zürich) [25.06.2021]

Das neue Filmquellen-Modul auf Ad fontes beinhaltet einerseits einen interaktiven Recherche– und Trainingsteil, wo die vielfältigen Vorgehensweisen in Online-Filmdatenbanken und die verschiedenen Aspekte der Quellenkritik audiovisueller Quellen geübt werden können. Andererseits findet sich im Tutorium eine medienwissenschaftlich und historisch informierte Einführung in die Geschichte des Films. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Materialität und die verschiedenen Formate historischer Filme gelegt. Zudem bietet der Ressourcenteil weiterführende Literatur und Links zu Online-Datenbanken und Film-Archiven.

 



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Quelle: https://visual-history.de/2021/06/25/ad-fontes-ad-fontes-eine-einfuehrung-in-den-umgang-mit-quellen-im-archiv/

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„Gelernt habe ich im Laufe der Zeit, viel mehr auf das Bild selbst zu achten“

„Gelernt habe ich im Laufe der Zeit, viel mehr auf das Bild selbst zu achten“
„Als Historiker*innen können wir die Kontexte sehr genau analysieren, übersehen aber oft, was sich im Bild selbst tut.“
Gerhard Paul in seinem Arbeitszimmer, Flensburg, 29. September 2020. Foto: Christine Bartlitz ©

 

I Interview | II Bilder | III Methodenmix | IV Visual History | V Rechte | VI Bücher

 

I Interview

Der Historiker Gerhard Paul gehört zu den wichtigsten Vertreter*innen der deutschsprachigen Visual History. Er war bis 2016 Professor für Geschichte und Geschichtsdidaktik an der Europa-Universität Flensburg, wo er seit seiner Pensionierung als Seniorprofessor weiterforscht. Das von Christine Bartlitz und Josephine Kuban für das Online-Portal „Visual History“ (www.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/03/15/gelernt-habe-ich-im-laufe-der-zeit-viel-mehr-auf-das-bild-selbst-zu-achten-interview-gerhard-paul/

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Der Fotografische Akt

Der Fotografische Akt

Quadrat sample, Foto: Yohan euan o4, 27. Juli 2008. Quelle: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Um Missverständnisse gleich vorwegzunehmen: Bei diesem Text geht es keineswegs um die Beschäftigung mit der fotografischen Form des Akts als einem zentralen Motiv der Kunstgeschichte. Stattdessen wird der fotografische Akt hier als der Akt des Fotografierens verstanden. Es geht also um die Situation, in der Fotograf*in, Fotografierte und Kamera aufeinandertreffen und aus der in der Regel ein Bild entsteht. Damit einher geht die Einschränkung, dass die hier dargelegten Argumente vor allem auf Situationen zutreffen, in denen Menschen fotografiert werden. Während mit „Bildethik“ oft pauschal diverse Aspekte von Fotografie gemeint werden, die sowohl die Ästhetik und die Bildlichkeit als auch die Produktion umfassen, fällt bei einer Zerlegung des fotografischen Prozesses in seine Einzelteile auf, dass sich verschiedene bildethische Fragen stellen.

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Quelle: https://visual-history.de/2020/11/16/der-fotografische-akt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-fotografische-akt

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Der Fotografische Akt

Der Fotografische Akt

Quadrat sample, Foto: Yohan euan o4, 27. Juli 2008. Quelle: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Um Missverständnisse gleich vorwegzunehmen: Bei diesem Text geht es keineswegs um die Beschäftigung mit der fotografischen Form des Akts als einem zentralen Motiv der Kunstgeschichte. Stattdessen wird der fotografische Akt hier als der Akt des Fotografierens verstanden. Es geht also um die Situation, in der Fotograf*in, Fotografierte und Kamera aufeinandertreffen und aus der in der Regel ein Bild entsteht. Damit einher geht die Einschränkung, dass die hier dargelegten Argumente vor allem auf Situationen zutreffen, in denen Menschen fotografiert werden. Während mit „Bildethik“ oft pauschal diverse Aspekte von Fotografie gemeint werden, die sowohl die Ästhetik und die Bildlichkeit als auch die Produktion umfassen, fällt bei einer Zerlegung des fotografischen Prozesses in seine Einzelteile auf, dass sich verschiedene bildethische Fragen stellen.

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Quelle: https://visual-history.de/2020/11/16/der-fotografische-akt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-fotografische-akt

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