Kategorie: Gesellschaft

Art in Networks: The GDR and its Global Relations

Art in Networks: The GDR and its Global Relations

Logo des Projekts „Art in Networks“ TU Dresden

Ausgangspunkte

Die in der DDR entstandene Kunst ist seit den 1990er Jahren Gegenstand kontroverser Debatten. Ihre (kunst-)historische Verortung und gesellschaftliche Relevanz werden in der Wissenschaft und im Rahmen von Ausstellungen bis heute diskutiert. Die Kunstproduktion in der DDR wird in diesem Zusammenhang oftmals als provinziell und selbstbezüglich dargestellt. Internationale Beziehungen werden in der Regel im sogenannten Ostblock verortet. Kaum bekannt ist, dass das Netzwerk der Kontakte und Austauschbeziehungen der DDR im Feld der bildenden Kunst und Architektur fast den ganzen Globus umspannte. Formen dieses Kontakts konnten zum Beispiel Ausstellungskooperationen, Künstler:innenreisen oder der Austausch von Studierenden sein.

 



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Quelle: https://visual-history.de/2023/01/03/art-in-networks-the-gdr-and-its-global-relations/

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Ausstellungseröffnung: „An den Rändern taumelt das Glück.“ Die späte DDR in der Fotografie

Eine Frau steht vor einem Eingang mit heruntergezogenen Rollläden.

Foto: Matthias Leupold, Ohne Titel, Berlin 1985 / VG Bild-Kunst © mit freundlicher Genehmigung

Die in Fotografien festgehaltene DDR ist ein abgeschlossenes Bilderkonvolut, das unterschiedliche Genres und Akteur:innen vereint. Mit historischem Abstand lohnt es sich, das Material neu zu betrachten.

Die Ausstellung versammelt Bekanntes und wenig Gezeigtes und spiegelt alltägliche Lebenswelten von DDR-Bürger:innen, ohne sich dabei zwingend in der Mitte der Gesellschaft wiederzufinden. Die fotografischen Positionen bewegen sich von dokumentarischen Praktiken zu künstlerischen und inszenierten Bildwelten, schließen den medialen Grenzgänger Fotofilm ein und befragen die verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen Film und Fotografie.

Zu sehen sind Fotografien, die in den 1970ern und 1980ern sowie den frühen 1990ern entstanden, jedoch nicht ausschließlich von DDR-Bürger:innen gemacht wurden. Das Ende der DDR ist nicht das Ende der Bilder. Welche Blicke wählen wir, um uns welches Bild von einer Gesellschaft zu machen, deren innere Verfasstheit bis heute viele Fragen offenlässt?

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Quelle: https://visual-history.de/2022/12/02/ausstellungseroeffnung-an-den-raendern-taumelt-das-glueck/

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Zwischen Fließband und Küche. Fotografien von (Care-)Arbeit in DDR und BRD 1960 bis 1990

Zwischen Fließband und Küche. Fotografien von (Care-)Arbeit in DDR und BRD 1960 bis 1990

Der zweitägige Workshop untersucht Fotografien und fotografische Praktiken, die in DDR und BRD zwischen 1960 und 1990 die Doppelrolle beziehungsweise doppelte Arbeit von Frauen zwischen Fließband und Küche thematisieren. Diskutiert werden soll, wie die doppelte Arbeit gezeigt wird, welchen Aufschluss das Format über die gesellschaftliche Stellung der jeweiligen Arbeit zulässt, ob dabei eine feministische Kritik formuliert wird, aber auch, in oder für welchen Kontext die Fotografien entstanden (zum Beispiel für Fotobücher, Ausstellungen oder in Zeitschriften wie „Sonntag“ und „Sibylle“) und wo sie gezeigt wurden.

Der Workshop ist eine Kooperation des DFG-Projekts „Putzen, Kochen, Sorgen. Care-Arbeit in der Kunst in West- und Osteuropa, den USA und Lateinamerika seit 1960“ an der Ruhr-Universität Bochum und der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin.

Anmeldung bis 17. November 2022 per E-Mail an: marius.hoffmann-r8u@rub.de.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/11/16/zwischen-fliessband-und-kueche-fotografien-von-care-arbeit-in-ddr-und-brd-1960-bis-1990/

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Conference: Photographic Practices and the Making of Religion

Conference: Photographic Practices and the Making of Religion

Flyer: Photographic Practices and the Making of Religion (Illustration based on a photogenic drawing on salted paper by Johann Carl Enslen, 1841)

Within the growing field of photography studies, particular interest has been devoted to the social and material qualities of photographs through which practices and meanings are produced. However, less attention has been given to the ways in which these qualities of photographs interact with and affect the sphere of religion. The aim of the conference is to investigate this relationship by showing that not only the visual information in photographs, but also their multi-material, sensorial, and haptic features play an important role in the shaping and transformation of religious communities, practices, and cults.

Concept and organisation: Moritz Lampe
Conference venue: Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte, Dittrichring 18-20, D-04109 Leipzig

 

Friday, November 25

16.00 Moritz Lampe (Institut für Kunstgeschichte, Universität Leipzig)
Welcome and Introduction



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Quelle: https://visual-history.de/2022/11/14/conference-photographic-practices-and-the-making-of-religion/

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… und auf einmal kriecht mir diese DDR wieder hinterher

Plakat zum Film "Rebellinnen - Fotografie. Underground. DDR."
Die drei Rebellinnen waren junge Frauen in dieser Zeit. Entweder sie begannen damals gerade mit der Entdeckung der Kunst als Ausdrucksmöglichkeit wie die 1962 geborene Tina Bara. Oder sie waren bereits mittendrin wie die Malerin, Musikerin und Performerin Cornelia Schleime und die Performance-Künstlerin Gabriele Stötzer.

Quelle: https://visual-history.de/2026/08/28/archivsommer-2026-schuhmann-und-auf-einmal-kriecht-mir-diese-ddr-wieder-hinterher/

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CfP: Photographic Practices and the Making of Religion

CfP: Photographic Practices and the Making of Religion

Screenshot Conference Photographic Practices and the Making of Religion

Within the growing field of photography studies, particular interest has been devoted to the social and material qualities of photographs through which practices and meanings are produced. However, less attention has been given to the ways in which these qualities of photographs interact with and affect the sphere of religion. The aim of the conference is to investigate this relationship by showing that not only the visual information in photographs, but also their multi-material, sensorial, and haptic features play an important role in the shaping and transformation of religious communities, practices, and cults.

Ever since their introduction in the 19th century, photographic images have been used in religious contexts. Photographs of cult images, martyrs, religious leaders or pilgrimage sites circulated in both Western and non-Western religious traditions, including Buddhist, Christian, and, within limits, Muslim traditions. Despite their opto-chemical nature, which distinguished them from traditional means of image production, they were quickly integrated into the respective religious cultures, where they could serve different purposes. As devotional objects, photographs were not only looked at, but also touched and kissed; as part of religious rituals, they were treated with holy substances or relics, turning them into powerful agents of divine authority which could perform miracles. At a commercial level, they became collectible items, which were produced, marketed, and often collected in personal albums.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/06/17/cfp-photographic-practices-and-the-making-of-religion/

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Veranstaltungsreihe „Fotografie und Nachhaltigkeit“

Veranstaltungsreihe „Fotografie und Nachhaltigkeit“

Screenshot Veranstaltungsreihe Fotografie & Nachhaltigkeit

Die neue Reihe „Fotografie und Nachhaltigkeit“ umfasst acht Veranstaltungen, die vom 4. bis zum 19. Mai 2022 stattfinden. Sie gibt aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke, inwiefern Aspekte und Themen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Fotografie und visueller Kultur sichtbar, diskutiert, verhandelt und erprobt werden.

Kooperationspartner:innen der Veranstaltungsreihe:

– Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e. V.
– Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz e.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/04/26/veranstaltungsreihe-fotografie-und-nachhaltigkeit/

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Radikale Ambivalenz. Visuelle Strategien der Uneindeutigkeit in rechtsradikalen Bild- und Medienpraktiken

Radikale Ambivalenz. Visuelle Strategien der Uneindeutigkeit in rechtsradikalen Bild- und Medienpraktiken

Screenshot Workshop RADIKALE AMBIVALENZ. Visuelle Strategien der Uneindeutigkeit in rechtsradikalen Bild- und Medienpraktiken

Organisation: Susanne Wernsing (Berlin/Wien), Roland Meyer (Cottbus)

Wenn in der öffentlichen Diskussion von rechtsradikalen Bildern die Rede ist, geht es meist um Bilder mit eindeutiger Botschaft und Wirkung – herabwürdigend, gewaltverherrlichend, rassistisch und antisemitisch. Dazu zählen menschenverachtende Memes, die in einschlägigen Chat-Gruppen zirkulieren, Transparente mit Gewaltfantasien, die auf Demonstrationen unmissverständliche Drohungen visualisieren, oder Bilder und Symbole mit unabweisbarem NS-Bezug. Auf den ersten Blick scheinen Mehrdeutigkeiten und Ambivalenzen den propagandistischen Zwecken rechter Hate Speech zuwiderzulaufen. Doch rechtsradikale Bildpraktiken bedienen sich mittlerweile eines ganzen Spektrums visueller Strategien – und gezielt eingesetzte Uneindeutigkeit gehört dazu: Nicht jedes rechtsradikale Bild ist heute unmittelbar und eindeutig als solches zu erkennen.

Akteur:innen des rechtsradikalen Spektrums haben eine Kompetenz im Umgang mit visuellen Medien erlangt, die immer noch unzureichend analysiert scheint. Sie eignen sich populäre wie subkulturelle Ästhetiken an und codieren sie um.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/04/21/radikale-ambivalenz-visuelle-strategien-der-uneindeutigkeit-in-rechtsradikalen-bild-und-medienpraktiken/

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