DARIAH-DE DH-Award 2017
DARIAH-DE – Digitale Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften ist der deutsche Beitrag zum europäischen Forschungsverbund „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“. DARIAH-DE entwickelt eine digitale Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten und unterstützt die mit digitalen Ressourcen und Methoden arbeitenden Geistes- und Kulturwissenschaften in den Digital Humanities (DH).
Der DARIAH-DE DH Award 2017 zeichnet innovative Forschungsbeiträge von Studierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen der Geistes- und Kulturwissenschaften, der Informatik und den Informationswissenschaften aus, die mit digitalen Ressourcen und/oder digitalen Methoden arbeiten.
Die insgesamt drei Preise im Wert von je 600 Euro werden am 26./27.04.2017 im Rahmen der DARIAH-EU Jahreskonferenz in Berlin verliehen. Im Rahmen der Tagung haben die PreisträgerInnen die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten europäischen Fachpublikum vorzustellen.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7548
Workshopreihe zu digitalen Tools der Netzwerkvisualisierung an der Uni Augsburg
via Nanette Rißler-Pipka, Universität Siegen
Im Rahmen der „Albert-Leimer-Workshops am ISLA” (Universität Augsburg) widmet sich die diesjährige Workshopreihe digitalen „Tools“ der Netzwerkvisualisierung und richtet sich an Studierende (und Kollegen) aus allen Fachbereichen. Neue Methoden der Erforschung von sozialen oder kulturellen Netzwerken auf der Grundlage der Webtechnologien sind ein Arbeitsfeld, das in vielen Disziplinen an Bedeutung gewinnt. In den Workshops vermitteln Ihnen ausgewiesene Experten praxisorientiert Grundkenntnisse im Gebrauch einschlägiger Visualisierungssoftware (Gephi, VennMaker).
Die Teilnahme ist kostenfrei, auf Wunsch wird den Teilnehmern ein Zertifikat ausgestellt.
Programm
Fr., 22.07: Dr.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6924
Forschungsstipendien im Bereich „Digital Humanities“
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel erschließen mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Kulturgeschichte. Um die bereits seit mehreren Jahren praktizierte Kooperation zu intensivieren, haben sich die drei Einrichtungen in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund zusammengeschlossen. In dessen Rahmen werden drei gemeinsame Forschungsprojekte zu den Themen Autorenbibliotheken, Bildpolitik sowie Text und Rahmen realisiert. Überdies verfolgt der Verbund das Ziel, eine digitale Forschungsinfrastruktur aufzubauen. Weitere Informationen zu den Projekten: www.mww-forschung.de.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6882
Digitalität in den Fachdidaktiken (DFd) – neues Projekt an der TU Darmstadt
Digitale Methoden und Inhalte können sowohl Mittel als auch Gegenstände der Didaktik sein. Die in den Digital Humanities (DH) etablierten vielfältigen, weitreichenden und tiefgreifenden Praktiken des digital gestützten Forschens und wissenschaftlichen Arbeitens werden jedoch durch die Konzepte der Mediendidaktik und des E-Learning allein nicht mehr abgedeckt. Das Projekt hat sich daher zum Ziel gesetzt, neue Konzepte zur Digitalität in den Fachdidaktiken zu entwickeln und zu erproben. Die Projektergebnisse werden sowohl in einem online-Handbuch dokumentiert als auch in einem konkreten Modul „Digitalität als Praxis in den Geisteswissenschaften“ verankert, das in allen Lehramtsstudiengängen und darüber hinaus angeboten werden soll.
Die kritische Reflexion digitaler Anwendungen, Prozesse und Darstellungen ist ein zentraler Aspekt in den DH, daher können die digitalen Geisteswissenschaften wertvolle Beiträge zur Neu- und Weiterentwicklung fachdidaktischer Konzepte mit digitalem Bezug leisten. Ziel des Projekts ist es, diese Konzepte als digital-didaktische Kompetenzen an Studierende zu vermitteln. Im Fokus steht also nicht (nur) die Verbesserung der universitären DH-Lehre, sondern das Projekt soll didaktische Aspekte des Digitalen vor allem als Gegenstand des Wissenstransfers an Studierende behandeln.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6812
Neuer Masterstudiengang in Mainz: Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften
Erstmals zum Wintersemester 2016/2017 bieten die Johannes Gutenberg-Universität und die Hochschule Mainz gemeinsam diesen hochschulübergreifenden Masterstudiengang an. Im Mittelpunkt des Studienangebots steht die angewandte Informatik in geisteswissenschaftlichem Kontext.
Digitale Daten und Anwendungen werden in wachsendem Maße zur Untersuchung geistes- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen eingesetzt. Gleichzeitig verändert das Internet und seine Anwendungsfelder die Art und Weise, wie Wissen entsteht, repräsentiert und kommuniziert wird. Dieses Wissenschaftsfeld wird heute auch mit den Begriffen „Digital Humanities“ oder „eHumanities“ bezeichnet. Für die Informatik stellt die Repräsentation der überaus vielfältigen, heterogenen Information der Geistes- und Kulturwissenschaften neue Herausforderungen. Zu bewältigen sind sie nur mit einem grundlegenden Verständnis für die Genese der Daten, die Fragestellungen und Herangehensweisen der Geistes- und Kulturwissenschaften. Andererseits wiederum können die Geistes- und Kulturwissenschaften die Wirkungsweise von digitaler Information und Algorithmik auf ihre Forschungsfragen nur beurteilen, wenn sie ein Verständnis für informationstechnischen Zusammenhänge entwickeln.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6696
Zur Professoralisierung der Digital Humanities
Als „gelernter Historiker“ kann ich nicht anders, als die Entwicklung der Digital Humanities auch in ihrer Genese zu betrachten. DH als Forschungsfeld und als eigenständige akademische Disziplin formiert sich über die Stabilisierung von Institutionen (DH-Zentren, Datenzentren, Abteilungen für digitale Forschung) und Strukturen an den Hochschulen. Dazu gehören dann vor allem auch Lehrstühle, die dem Bereich der DH mehr oder weniger eindeutig zuzurechnen sind. Die folgende Tabelle ist der Versuch, einen Überblick über die Ausschreibungen von Professuren in den DH im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren zu geben.
| Jahr | Ort | Stufe | Denomination | Zuordnung | Ergebnis | |
| 34 | 2016 | Trier | W3 | Digital Humanities | Fach Computerlinguistik / Digital Humanities | offen |
| 33 | 2016 | Potsdam | W2*° | Digital Humanities | FH Potsdam, Fachbereich […] Informationswissenschaften | offen |
| 32 | 2015 | Mainz | W2* | Digital Humanities | FH Mainz, Fachbereich Technik, Geoinformatik | offen |
| 31 | 2015 | Wien | A1 | Digital Humanities | Historisch-kulturwissenschaftliche Fakultät | offen |
| 30 | 2015 | Paderborn | W2 | Musicology/Digital Music Edition/Digital Humanities | Institute for Musicology | offen |
| 29 | 2015 | Graz | A1* | Digital Humanities | Zentrum für Informationsmodellierung | Vogeler |
| 28 | 2015 | Darmstadt | W3 | German Linguistics – Corpus and Computational Linguistics | Institute of Linguistics and Literary Studies | offen |
| 27 | 2015 | Darmstadt | W2 | Modern German Literature – Digital Literary Studies | Institute of Linguistics and Literary Studies | Weitin |
| 26 | 2015 | Leipzig | W1* | Text Mining | Institut für Informatik | offen |
| 25 | 2015 | Köln | W2 | Digital Humanities / Sprachliche Informationsverarbeitung (Computerlinguistik) | Institut für Digital Humanities | offen |
| 24 | 2015 | Köln | W2 | Digital Humanities / Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung | Institut für Digital Humanities | offen |
| 23 | 2014 | Stuttgart | W1* | Computerlinguistik | Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung | Thang Vu |
| 22 | 2014 | Stuttgart | W3 | Digital Humanities | Institut für Literaturwissenschaft | Viehhauser |
| 21 | 2014 | Göttingen | W3 | Digital Humanities | Fakultät für Mathematik und Informatik | Sporleder |
| 20 | 2014 | Basel | open | Digital Humanities | Philosophische Fakultät, DHLab | – |
| 19 | 2014 | Leipzig | W1* | Computational Philology | Fakultät für Mathematik und Informatik | – |
| 18 | 2013 | Heidelberg | W3 | Computerlinguistik | Institut für Computerlinguistik | Markert |
| 17 | 2013 | Köln | W1* | Digital Humanities | Cologne Center for eHumanities | Mathiak |
| 16 | 2013 | Köln | W2 | Archäoinformatik | Archäologisches Institut | Paliou |
| 15 | 2013 | Darmstadt | W3 | Linguistics with a focus on corpus and computational linguistics | Institute of Linguistics and Literary Studies | – |
| 14 | 2013 | Darmstadt | W2 | Literary Studies and Cultural Studies with a focus on Digital Literary Studies / Digital Cultural Studies | Institute of Linguistics and Literary Studies | – |
| 13 | 2012 | Leipzig | W3 | Digital Humanities | Fakultät für Mathematik und Informatik | – |
| 12 | 2012 | Bern | AssProf* | Digital Humanities | Philosophisch-Historische Fakultät | Andrews |
| 11 | 2012 | Passau | W3 | Digital Humanities | Philosophische Fakultät | Rehbein |
| 10 | 2012 | Luxemburg | open | Digital History | Faculty of Language and Literature, Laboratoire d’Histoire | Fickers |
| 9 | 2012 | Göttingen | W1 | Klassische Archäologie und ihre digitale Methodik | Archäologisches Institut | Langner |
| 8 | 2011 | Frankfurt | W1* | Angewandte Computerlinguistik | Institut für Informatik | Chiarcos |
| 7 | 2011 | Trier | W2 | Digital Humanities | Fachbereich Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften | Sporleder |
| 6 | 2010 | Darmstadt | W1* | Language Technologies | Fachbereich Informatik | Biemann |
| 5 | 2010 | Leipzig | W3 | Computational Humanities | Fakultät für Mathematik und Informatik | – |
| 4 | 2009 | Darmstadt | W3 | Germanistische Computerphilologie bzw. Humanities Computing | Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft | Rapp |
| 3 | 2009 | Bielefeld | W2 | Computational Linguistics | Faculty of Linguistics and Literary Studies | Schlangen |
| 2 | 2008 | Frankfurt | W2 | Text Technology & Computational Linguistics | Mehler | |
| 1 | 2008 | Würzburg | W3 | Computerphilologie | Institut für deutsche Philologie | Jannidis |
Zum Verständnis. Das Jahr meint die Bewerbungsfrist der Ausschreibung. Die Zuordnung bezieht sich in der Regel auf den Ausschreibungstext. Die Zuordnung ist in den Ausschreibungen manchmal offen und wird dann erst bei Besetzung konkretisiert.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6174
BibliotheksreferendarInnen Digtal Humanities gesucht
von Harald Baumeister, Bibliotheksakademie Bayern
Zur Ausbildung für die vierte Qualifikationsebene, Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Bibliothekswesen werden zum 1. Oktober 2016 für den Kurs Q4 2016/18 voraussichtlich fünf Bibliotheksreferendarinnen/-referendare eingestellt.
Für den Ausbildungskurs 2016/2018 werden Bewerberinnen und Bewerber gesucht mit folgenden Fächern:
- Neuere Deutsche Literaturwissenschaft bzw. Germanistik mit Schwerpunkt neuere deutsche Literatur (1 Stelle)
- Digital Humanities (bevorzugt) oder Islamwissenschaft oder Romanistik oder Philosophie oder Theologie (möglichst jeweils mit einer Zusatzqualifikation im Bereich der Digital Humanities) (2 Stellen)
- Medieninformatik (2 Stellen)
Der theoretische Teil des Vorbereitungsdienstes findet in München an der Bayerischen Staatsbibliothek/Bibliotheksakademie Bayern statt.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6128
DH-Videoclip Adventskalender 2015 – Tür 18
Die Adventsüberraschung Nummer 18 ist eine Videobewerbung Studierender der Universität Trier für den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschriebenen Wettbewerb „Die Hochschule, die Zukunft und Du!“.
Wir sind Matthias Schneider und Ursula Schultze, Studierende an der Universität Trier, und haben zusammen mit Caroline Sporleder und Vera Hildenbrandt das Projekt „Lehren und Lernen im Virtuellen Museum – Digitale Geisteswissenschaften innovativ vermittelt“ initiiert. Mit unserem Projekt stellen wir Studierenden und Interessierten die Arbeits- und Forschungsbereiche der Digitalen Geisteswissenschaften vor.
Mit den Mitteln des Stifterverbandes wollen wir einen Erweiterungsbau für unser Virtuelles Museum finanzieren, indem die am Projekt beteiligten Studierenden Einblick in die Praxis nehmen können. Wir möchten einerseits die beruflichen Perspektiven für den akademischen Nachwuchs der Digitalen Geisteswissenschaften aufbereiten und vorstellen, und andererseits die Studierenden an technische Arbeitsmittel und Werkzeuge heranführen, um hierdurch berufsqualifizierende Kenntnisse und Erfahrungen zu vermitteln. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6121
DH-Videoclip Adventskalender 2015 – Tür 5
Zum Wochenende informiert Christine Borgman, Professorin für Informationswissenschaften an der University of California, Los Angeles über Scholarship in the Digital Age: Information, Infrastructure, and the Internet.
Todays research and scholarship is data- and information-intensive, distributed, interdisciplinary, and collaborative. However, the scholarly practices, products, and sources of data vary widely between disciplines. Some fields are more advantaged than others by the array of content now online and by the tools and services available to make use of that content. UCLA Professor of Information Studies Christine Borgman provides an overview of new developments in scholarly information infrastructure, including policy issues such as open access and intellectual property, and addresses the implications of e-science for cyberlearning. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=A9CDYWw8qIc&feature=youtu.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=5976
Perspektiven der Digital Humanities: Ein Interview mit Kurt Fendt
In der Reihe „Perspektiven der Digital Humanities“ berichten WissenschaftlerInnen über ihren Projektalltag und aktuelle Fragen im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften.
Dr. Kurt Fendt ist Principal Research Scientist und Direktor des Zentrums für Digital Humanities – HyperStudio am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA. Seine Forschungsgebiete liegen im Bereich der Kultur- und Literaturwissenschaften mit besonderem Schwerpunkt auf Theorie, Konzeption, Entwicklung und Anwendung von digitalen Medien in Forschung und Lehre in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Neben seiner Lehrtätigkeit in Comparative Media Studies/Writing und German Studies an MIT ist Fendt Autor, bzw. Co-Autor zahlreicher Digital Humanities Projekte wie “Annotation Studio”, “Comédie-Française Registers Project”, “Artbot”, “US-Iran Relations” und “Berliner sehen”.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=5735


